Pirmasens Pirmasenser außen vor

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An der Daniel-Theysohn-Gesamtschule in Waldfischbach-Burgalben wurden 14 Pirmasenser Viertklässler aufgenommen, darunter auch einige, die in Thaleischweiler-Fröschen nicht zum Zuge gekommen sind. Schulleiterin Irmgard Bauer sagte gestern auf RHEINPFALZ-Anfrage, es habe insgesamt 99 Anmeldungen für die fünfte Klasse gegeben. Alle Kinder, darunter auch die Pirmasenser, hätten einen Platz bekommen. Und es gebe sogar noch Luft. „Wir hätten noch Platz für ein paar mehr Schüler. “ Wobei es jedes Jahr so sei, dass noch „vier bis fünf Kinder dazukommen“. Einige Plätze müsse sie frei halten, beispielsweise für Kinder, die zuziehen. Anders in Thaleischweiler-Fröschen. An die dortige Integrierte Gesamtschule (IGS) wollten nach Angaben der Kreisverwaltung mangels Angebot vor Ort 48 Pirmasenser Kinder, aber nur 15 kamen zum Zug. Dem Vernehmen nach gibt es hinter den Kulissen heftige Diskussionen, da sollen auch Tränen bei Eltern geflossen sein, deren Kinder nicht aufgenommen werden konnten. Das Problem in Thaleischweiler ist, dass die IGS auf vier Züge in Klassenstufe fünf gedeckelt ist und somit bei einer Klassenmesszahl von 28 nur 112 Kinder aufnehmen darf. Allerdings gab es 161 Anmeldungen, die Schule hätte fürs Schuljahr 2017/18 locker sechs fünfte Klassen bilden können. Schulleiter Florian Zickwolf, der gestern nicht zu erreichen war, hatte Mitte Februar gegenüber der RHEINPFALZ erläutert, dass er sich bei der Auswahl der Schüler, die aufgenommen werden, an klare Kriterien halten müsse. Das ist zum einen der Wohnort – Kinder aus dem Landkreis haben Vorrang –, dann spielt aber auch noch das Leistungsniveau eine Rolle. Laut dem rheinland-pfälzischen Schulgesetz muss es an einer IGS einen Mix aus leistungsstärkeren und leistungsschwächeren Schülern geben. Da Integrierte Gesamtschulen in der Regel eine gymnasiale Oberstufe haben, sind rund 50 Prozent aus der Leistungsgruppe eins aufzunehmen. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Leistungsgruppe wird auf der Grundlage der Noten in Deutsch, Mathematik und Sachunterricht des Halbjahreszeugnisses der vierten Klasse ermittelt. Wer es in die Gruppe eins schaffen will, muss eine Notensumme zwischen drei und sieben haben. Also beispielsweise eine 2 in Deutsch, eine 2 in Mathe und eine 1 in Sachkunde. Irmgard Bauer sagte, an der IGS in Waldfischbach seien die verlangten Leistungsniveaus in der Regel erfüllt. „Das verteilt sich gut.“ Sie habe viele Anmeldungen von Kindern mit Gymnasialempfehlung. „Die Eltern schätzen das breite Spektrum, das wir anbieten, die anderen Förderansätze.“ Auch die Vielfalt, die eine Schwerpunktschule biete, spiele eine Rolle. „Wir haben hier auch Kinder mit Down-Syndrom oder einer Lernschwäche.“ Viele Eltern legten Wert darauf, dass es, anders als am Gymnasium, an der IGS eine längere „Orientierungsphase“ gebe und mehrere Schulabschlüsse möglich sind. Bauer sagte auf Nachfrage, in Waldfischbach gebe es keine Kapazitäten für sogenannte Rückläufer, also Schüler, die in höheren Klassen (ausgenommen ist die Oberstufe) wechseln wollen. |cla

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