Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Pirmasens/Rodalben: Wie das Autohaus Schechter auf die Corona-Krise reagiert

Das Autohaus Schechter auf der Pirmasenser Automeile bleibt vorerst geschlossen.
Das Autohaus Schechter auf der Pirmasenser Automeile bleibt vorerst geschlossen.

Der Verkauf im Opel-Autohaus Schechter in Rodalben und Pirmasens ist wegen der Corona-Krise schon seit eineinhalb Wochen eingestellt. Ab Montag, ist auch der Werkstattbetrieb auf der Automeile in der Maryland Avenue geschlossen.

Das führte offenbar zu Spekulationen, dass Schechter in Pirmasens aufgeben wolle. „Das stimmt nicht“, sagte Geschäftsführer Dirk Schechter auf Nachfrage der RHEINPFALZ. „Wir schließen auf der Husterhöhe temporär und bieten den Servicebereich, den wir offen halten dürfen, nur noch in Rodalben an.“ Nach Corona geht’s in Pirmasens weiter. Schechter will sogar zusätzlich Gas geben. „Wir sind schon über ein Jahr dran, wieder eine zweite Marke mit aufzunehmen, nach dem Wegfall von Chevrolet und Isuzu. Es gebe mehrere Angebote, aber er wolle „jetzt erst mal abwarten, bevor wir wieder investieren“. Schechter ist einziger Opel-Direkthändler in der Südwestpfalz.

„Nachdem wir jetzt eineinhalb Wochen den Verkauf zu haben, fehlen uns auch Kunden in der Werkstatt. Was nicht unbedingt sein muss, verschieben die Kunden. Deshalb haben wir uns entschlossen das Serviceangebot in Rodalben zu konzentrieren. So können wir nebenbei auch noch Kosten sparen“, sagt Dirk Schechter. Gerne hätte er Service in Pirmasens, der größeren Stadt angeboten, aber die Örtlichkeiten hätten für Rodalben gesprochen. Dort sei auch die Werkstatt und der Teilebereich größer als in Pirmasens. Schechter erläuterte, dass sein Bestreben der Schutz von Kunden und Mitarbeiter sei. So arbeiten im Annahmebüro zwei Leute, Kunden dürfen nur einzeln eintreten, die Wartezone ist geschlossen. In der Werkstatt werde der Mindestabstand von 1,50 bis zwei Metern zwischen den arbeitenden Mechanikern eingehalten.

Insgesamt sind bei der Firma 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Laut Schechter 20 in Rodalben und 15 in Pirmasens. Kurzarbeit sei bereits beantragt. Ab Montag beziehen sechs Leute Kurzarbeitergeld, einige weitere bauen Urlaub ab. Schechter geht davon aus, dass erst ab Ende April wieder einigermaßen „normal“ gearbeitet werden könne. „Dass im Moment im Verkauf nichts verdient werden kann und dies auch automatisch Werkstattmindererträge nach sich zieht, ist klar. “

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