Pirmasens Pirmasens: Beim FKP läuft's auf „Chick & Eddie“ raus

Sieht den FKP in zehn Monaten schuldenfrei: Edgar „Eddie“ Schütz.
Sieht den FKP in zehn Monaten schuldenfrei: Edgar »Eddie« Schütz.

RHEINPFALZ-Sommerredaktion: Der fürs FKP-Präsidentenamt kandidierende Edgar Schütz im Gespräch.

Da waren es nur noch zwei: Bei der Mitgliederversammlung des FK Pirmasens am Montag, 21. August, werden aller Voraussicht nach Jürgen „Chick“ Kölsch und Edgar „Eddie“ Schütz zu den neuen Präsidenten gewählt. Kölsch kandidiert als Einziger des bisherigen Vierer-Präsidiums wieder, Schütz will vom Aufsichtsrat ins Präsidium wechseln. „Wir haben einige Gespräche geführt, aber es werden wohl nur wir beide zur Verfügung stehen“, berichtete Schütz gestern in der RHEINPFALZ-Sommerredaktion. Zumindest zwei der drei nicht mehr kandidierenden Präsidenten engagieren sich jedoch weiter für den Fußball-Oberligisten. Steuerberater Karsten Volberg werde sich, so Schütz, auch künftig „um die Finanzplanung und die Steuerangelegenheiten“ des FKP kümmern, Manfred Hoffmann, Geschäftsführer von Theisinger & Probst Bau, kandidiere für den Aufsichtsrat. Ob auch Maschinenbau-Unternehmer Andreas Ring vom Präsidium in den Aufsichtsrat rückt, entscheide sich wohl bis zum nächsten Wochenende. Schütz: „So lange hat er sich Bedenkzeit erbeten.“ Fest stehe, dass sich Multi-Unternehmer Ralph Barlog erstmals um einen Platz im FKP-Aufsichtsrat bewirbt. Sorgen macht sich Schütz um Sebastian Reinert. Der ehemalige FCK-Bundesligaprofi, der in der Procar Service- und Vertriebs GmbH (Geschäftsführer: Edgar Schütz) eine Ausbildung zum Automobil-Kaufmann machte und vergangene Saison Kapitän der Pirmasenser Regionalligamannschaft war, ist krank. „Bei ihm wurde jetzt ein verschlepptes Pfeiffersches Drüsenfieber festgestellt. Für die nächsten vier Wochen hat er Trainingsverbot“, berichtet Schütz. Reinert könne daher wohl „frühestens im Oktober“ wieder spielen. Bis 31. August kann der FKP noch neue Spieler unter Vertrag nehmen. Schütz dazu: „Es kann sein, dass sich noch etwas tut.“ Und noch ein etablierter Spieler erlebt gerade nicht seine beste Zeit beim FKP: Patrick Freyer, der in den vergangenen drei Saisons in 94 Regionalligaspielen 20 Tore für Pirmasens erzielte. In den ersten beiden Punktspielen der neuen Runde wurde er jeweils erst eingewechselt. Freyer fehlte in der Vorbereitung aus beruflichen Gründen oft im Training und steigt, was Trainer Peter Tretter und dem sportlichen Leiter Attila Baum gar nicht gefällt, weiter in den Boxring. „Der Passus in seinem Vertrag, wonach er keine Kickbox-Kämpfe mehr machen darf, galt leider nur für die Regionalliga. Es wird noch mal ein Gespräch mit ihm stattfinden“, sagte Schütz. Gute Nachrichten dagegen in Sachen Vereinskasse: Nach Schütz’ Worten wird Ehrenpräsident und Wawi-Chef Walter Müller den FKP weiter sponsern, und „die Klub“ wird in zehn Monaten, wenn die letzte Rate fürs Vereinseigentum im Tribünengebäude auf der Husterhöhe abgezahlt ist, schuldenfrei sein. Keine schlechte Basis für das neue Präsidium.

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