Fußball
Pfingstsonntag: SV Hermersberg empfängt Tabellenzweiten FC Basara Mainz
Sebastian Schütz wird nächste Runde Co-Trainer des SV Hermersberg sein. Die Partie am Pfingstsonntag (15.15 Uhr) gegen Basara Mainz, das letzte Saison-Heimspiel des SVH in der Fußball-Verbandsliga, wird für ihn aber nicht der letzte Heim-Auftritt als Hermersberger Spieler sein.
„Ganz aufhören will ich nicht. Wenn ich gebraucht werde, will ich – so wie diese Saison – auch auf dem Platz stehen. Ich muss und kann wegen meiner Knieverletzung aber auch nicht mehr jede Woche 90 Minuten spielen“, sagt der 36-Jährige. Auch in der zweiten Mannschaft will Schütz, der Patrick Freyer als Assistent von Chefcoach Jens Mayer ablöst, aushelfen, wenn Not am Mann ist. Dem Industriemeister bei Opel in Kaiserslautern lagen nach eigenen Worten „mehrere Angebote“ anderer Vereine als Cheftrainer vor. Schütz: „Für mich war es aber keine Option. Das wäre schon viel Aufwand, das ist beruflich und zeitlich aktuell für mich nicht machbar. Und weil es mir in Hermersberg gefällt, war es eine leichte Entscheidung, spielender Co-Trainer zu werden.“ Er hat in diese Funktion bereits hereingeschnuppert. „Wenn Jens Mayer oder Patrick Freyer gefehlt haben, habe ich das Training geleitet. Ich bin auch für die jüngeren Spieler da, rede mit ihnen. Das ist im Abstiegskampf schon wichtig“, erzählt Schütz.
Schütz: Basara ist beste Mannschaft der Klasse
Der FC Basara Mainz, ein erst 2014 von Shinji Okazaki (damals Profi bei Mainz 05, später Premier-League-Sieger mit Leicester City) mitgegründeter japanischer Fußballclub, streitet mit Viktoria Herxheim und Jahn Zeiskam um die Vizemeisterschaft, die zur Teilnahme an der Oberliga-Aufstiegsrunde berechtigt. „Für mich ist Basara die beste Mannschaft der Klasse. Sie haben viele kleine Spieler, sind läuferisch sehr stark, schnell und personell sehr schwer einzuschätzen“, sagt Schütz, der Kapitän Yuya Okuda als zentrale Figur im Spielaufbau sieht. Schütz: „Ich habe aber eine Idee, wie wir gewinnen können. Wir dürfen sie nicht spielen lassen.“ Sollte Hermersberg nicht gewinnen, könnte dies den Abstieg bedeuten.
Max Eichenlaub verlässt zum Saisonende den SV Hermersberg und wechselt zum künftigen Bezirksligisten FC Rodalben.