Tischtennis
Oberliga: Nünschweilers Herren machen Corona-Pause, Pirmasenser Damen treten an
Die Oberligen gehören zu den Bundesspielklassen, stehen also unter der Regie des Deutschen Tischtennis-Bunds (DTTB), sind also von der PTTV-Entscheidung nicht betroffen. „Laut DTTB kann aber in Regionen, wo die 2G-plus-Regel gilt, eine Mannschaft eine Spielverlegung bekommen, wenn sie das möchte“, informiert Monika Kiefer, die Mannschaftsführerin des TTC Pirmasens. Sie gehe aber davon aus, dass das letzte Oberliga-Hinrundenspiel ihres Teams gegen den TTC Mülheim-Urmitz II wie geplant am Sonntag ab 11 Uhr in der Husterhöhschule ausgetragen wird: „Wir sind alle geimpft und haben kein Problem damit, uns zusätzlich testen zu lassen. Und vom Gegner, der ja schon einen Tag früher anreist, weil er am Samstagabend noch in Riedelberg spielt, haben wir auch nichts Gegenteiliges gehört.“ Sie fungiere als Hygienebeauftragte in der Halle, Selbsttests unter Aufsicht vor Ort seien machbar.
„Zu heikel“
Abgesetzt sind dagegen die beiden für den 5. und 12. Dezember geplanten Spiele der Oberliga-Herren des TTC Nünschweiler gegen den TSV Wackernheim und beim TTC Berus. „Wir wollten nicht. Das war uns zu heikel, auch weil einer von uns eine schwangere Frau hat“, erläutert TTC-Spitzenspieler Henry Wiche und fügt hinzu: „Auch haben wir ja normalerweise recht viele Zuschauer, und von denen wären unter 2G-plus-Bedingungen wohl nur wenige zum Heimspiel gekommen.“ Zudem sei Nünschweiler verletzungsgeplagt.