Pirmasens Mosaik-Künstlerin will Ende Januar loslegen

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Die chilenische Künstlerin Isidora Paz-López will Ende Januar mit den Arbeiten an der Felsentreppe in der Schäferstraße beginnen. Sie kündigt auf ihrer Facebook-Seite an, mit Freunden von 21. Januar bis 1. Februar an der Neugestaltung arbeiten zu wollen; ein weiteres Team werde dann Anfang März tätig.

Paz-López hat unter anderem in Chile mit weiteren Künstlern großflächig Mosaikkunst betrieben; ein Teil ihrer Bekannten soll nun auch in Pirmasens an der Felsentreppe tätig werden. Wie am 4. September ausführlich berichtet, soll die Künstlerin, die seit mehreren Jahren mit ihrer Familie in Hinterweidenthal wohnt, die stellenweise verwahrlost wirkende Treppe mit einem großen Mosaik aufwerten. Der städtische Hauptausschuss hat bereits zugestimmt. Bei der Vorstellung des Vorhabens im September war noch allgemein von Pfälzer Naturmotiven die Rede, die bald die Treppe zieren sollen. Inzwischen steht offenbar fest, dass die Felsentreppe zur Vogeltreppe wird: Paz-López hat befreundete Künstler aus aller Welt bereits dazu aufgerufen, ihr Vogelmotive zuzusenden. „Ich mag die Mosaik-Fantasie, dass Vögel aus aller Welt herbeifliegen, um Teil dieses Projekts zu sein“, schreibt sie im Internet. Laut der Künstlerin wird das ihr erstes Projekt auf deutschem Boden sein; sie will Pirmasens zur Mosaikhauptstadt Deutschlands machen. Der untere Teil der Treppe, die von der Bahnhofstraße neben der Koppschen Fabrik hinab zur Schäferstraße führt, soll der Anfang einer Reihe von großen Mosaiken sein, mit denen Paz-López die Stadt verschönern will. Laut Oberbürgermeister Bernhard Matheis wird das große Fliesenmosaik an der Treppe die Stadt nichts kosten: Die Rheinberger-Stiftung zahle 50.000 Euro, hatte der OB im Hauptausschuss erklärt. Bei weiteren Mosaiken sollen sich beispielsweise Firmen an den Kosten beteiligen.

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