Pirmasens Monika Kiefer ist Vize-Pfalzmeisterin

Monika Kiefer vom 1. TTC Pirmasens hat sich am Sonntag in Germersheim bei den Pfalzmeisterschaften im Tischtennis Platz zwei in der Einzelkonkurrenz der Damen gesichert. Im Endspiel unterlag sie der dreifachen Titelträgerin Elena Süs (TTC Riedelberg) in vier Sätzen. Bei den Herren gelang Timo Schultz vom Pfalzligisten TTC Nünschweiler der Sprung ins Viertelfinale.
«GERMERSHEIM.»Auf dem Weg dorthin gelang dem TTC-Akteur eine Überraschung: Im Achtelfinale schaltete er Mitfavorit Peter Beranek (TTF Frankenthal) deutlich mit 3:0-Sätzen aus. „Das war mein bestes Spiel“, sagte Schultz, der sich über den klaren Sieg gegen den Pfalzligaspieler freute. Endstation war dann eine Runde später gegen den späteren Halbfinalisten Lasse Becker vom Oberligisten TSG Kaiserslautern II. Die Chancen gegen das 17-jährige Talent der TSG waren allerdings da. „Ich muss aggressiv spielen“, gab Schultz vor der Partie ganz klar die Marschrichtung vor. Mit 7:3 führte er im dritten Durchgang, hatte auch in den ersten beiden Sätzen gute Momente. Gereicht hat es dennoch nicht. Nach dem Spiel ärgerte er sich über eine Entscheidung des Schiedsrichters, der einen Punkt im dritten Satz wiederholen ließ, weil der Ball während des Ballwechsels kaputt ging. Auch Markus Letzelter von der SG Waldfischbach kämpfte sich weit vor, schaltete Henry Wiche (TTC Nünschweiler) im Sechzehntelfinale aus. „Er hat richtig stark gespielt“, erklärte Wiche nach seiner Niederlage. Für den Waldfischbacher Letzelter war danach in der Runde der letzten 16 nach einem knappen 2:3 gegen den früheren Vinninger Jan Kämmerer (TSG Kaiserslautern) Schluss. „Im Endeffekt ist es so gekommen, wie ich dachte“, meinte Letzelter, dem aber die 2:3-Niederlage gegen Nico Köhler (TSG Kaiserslautern) in der Vorrunde gar nicht schmeckte. Denn die bedeutete eine Partie mehr für ihn. Da Letzelter im Einzel, im Mixed und im Doppel am Start war, fiel dies doch ins Gewicht. Monika Kiefer erreichte bei den Damen das Endspiel. Dort wartete die Vorjahressiegerin Elena Süs (TTC Riedelberg). Nach vier Sätzen musste sie sich gegen die ungemein schnell angreifende frühere Zweitligaspielerin des ATSV Saarbrücken geschlagen geben. Im Damen-Doppel erreichte Kiefer an der Seite von Katharina Dinges (TTC Winnweiler/Oberliga) das Halbfinale, schied jedoch gegen Regionalligaspielerin Jana Porten und Nicole Porten in fünf Sätzen aus. Damen-Pfalzligaspielerin Anika Links (1. TTC Pirmasens) ereilte das Aus bereits in der Vorrunde. Nach 3:1-Siegen, fehlte ein Satz zum Weiterkommen. „Es ist ärgerlich, dass ich wegen einem Satz ausgeschieden bin“, gab Links unumwunden zu. Im Doppel musste sie mit Jessica Hanek (TTC Germersheim) an die Platte, denn Isabelle Schütt (TTC Nünschweiler) gab aufgrund einer im Training erlittenen Verletzung im Einzel auf. „Sie hat eine Zerrung in der Schulter. Sie muss am kommenden Wochenende wieder fit sein für die Top 48. Das geht vor“, erklärte ihr Trainer Peter Becker die Vorsichtsmaßnahme. Lilly Lohr (TV Ixheim), ab der kommenden Saison im Trikot des TTC Nünschweiler, scheiterte ebenfalls in der Gruppenphase. „Für sie gilt es, Erfahrungen zu sammeln. Eine echte Chance hat sie hier noch nicht“, erklärte Trainer Becker.