Pirmasens Monika Kiefer freut sich

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Waldfischbach-Burgalben. Will man richtig gutes Tischtennis sehen, dann empfiehlt sich am Wochenende einmal mehr ein Abstecher in die Bruchwiesenhalle in Waldfischbach-Burgalben. Aus den vier Verbänden der Region 7 des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB), also Pfalz, Rheinhessen, Rheinland und Saarland, treten am Samstag und Sonntag jeweils drei Damen und Herren an die Tische, um je zwei Teilnehmer an den deutschen Meisterschaften vom 3. bis 5. März in Bamberg zu ermitteln.

Mit dabei: Monika Kiefer vom 1. TTC Pirmasens. Die Vize-Pfalzmeisterin schätzt ihre Chancen, sich für die nationalen Titelkämpfe zu qualifizieren, realistisch ein. „Ich nehme mal den siebten oder achten Platz ins Visier, so wie schon im letzten Jahr. Wenn ich mich dann gegenüber dem dort erreichten siebten Rang noch etwas verbessern könnte, wäre das für mich persönlich schon ein großer Erfolg“, sagt die 35-Jährige, der auch Ehemann Kai und die dreijährige Tochter Sophie die Daumen drücken. Dass Sophie ein Geschwisterchen hat, wie unlängst an dieser Stelle berichtet, stimmt übrigens nicht. „Aktuell ist da nichts geplant“, sieht die Wahl-Dahnerin großzügig lächelnd über den Fauxpas hinweg. „Ich freue mich einfach, dass ich erneut bei diesem Turnier dabei bin und somit die Chance habe, mich mit einigen der besten Spielerinnen aus der Region zu messen“, betont Kiefer, die einst für den ATSV Saarbrücken in der 2. Bundesliga an der Platte stand. Seit Kurzem ist sie auch beruflich ganz nah am Tischtennissport dran. Bei Joola im südpfälzischen Siebeldingen arbeitet sie im Sekretariat von Firmenchef Michael Bachtler. Das ist nicht zuletzt deshalb möglich, da sie ihre Tochter in der Kita in Dahn bestens aufgehoben weiß. Pfalzmeisterin Elena Süs vom FC Queidersbach räumt der Vizepräsident Sport im Pfälzischen Tischtennis-Verband, Peter Baumann aus Waldfischbach, gewisse Chancen ein. „Ich könnte mir vorstellen, dass sie in diesem Feld sogar mit ganz vorne landen kann, was aber nicht zuletzt von der Tagesform abhängig ist.“ Die stimmte zuletzt bei der 28-Jährigen, die vergangenen Sonntag auch in ihrem 35. Saison-Einzel in der Oberliga ungeschlagen blieb. Im Vorjahr schrammte Süs als Dritte nur knapp an der DM-Qualifikation vorbei. Für die 15 Jahre junge Jana Porten von der TSG Kaiserslautern sieht Baumann das Turnier eher als beste Vorbereitung für die am 11. und 12. März in Wollmirstedt (Sachsen-Anhalt) anstehenden deutschen Meisterschaften der Schülerinnen, für die auch Isabelle Schütt vom TTC Nünschweiler qualifiziert ist. Geht man nach dem sogenannten QTTR-Wert, der Ergebnisse aus Verbands- und Pokalspielen sowie Turnieren berücksichtigt, heißt die Favoritin Annika Feltens (TTC Mülheim-Urmitz). Die Regionalligaspielerin weist aktuell 1871 Punkte auf und gewann vor einem Jahr das Qualifikationsturnier. Ihr folgt Carolin Freude vom Zweitbundesligisten ATSV Saarbrücken mit 1870 Zählern. Dann kommt aber auch schon Elena Süs mit 1823 Punkten, während Monika Kiefer in dieser Reihenfolge mit 1657 Zählern Platz sechs einnimmt. Die drei pfälzischen Starter bei den Herren kommen alle von der TSG Kaiserslautern. Nachdem Pfalzmeister Christian Stofleth (ebenfalls Kaiserslautern) seine Teilnahme wegen Klausurvorbereitungen absagte, ruhen die Hoffnungen des PTTV auf Lasse Becker, Cornelius Martin und Christopher Enders. Bei QTTR-Werten von 1938 (Enders), 1987 (Becker) und 2011 (Martin) wäre ein Platz unter den besten fünf schon eine Überraschung. Erster Sieganwärter ist Dennis Müller (2178 Punkte), der für Mainz 05 in der Dritten Bundesliga spielt. Beste Chancen, einen Platz im Starterfeld zu ergattern, hätte sicherlich auch Henry Wiche aus Nünschweiler gehabt. Doch traten bei ihm in Folge seiner Knochenabsplitterung und einiger Bänderrisse im Fuß zuletzt unter Wettkampfbedingungen wieder Schmerzen auf, so dass schon aufgrund des enormen Trainingsrückstandes ein Start nicht drin war. Das Turnier wird am Samstag ab 13 Uhr und am Sonntag von 9 bis etwa 13.30 Uhr im System „Jeder gegen jeden“ gespielt. Der Eintritt ist frei. |lam

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