Pirmasens Mit Ordonnanzgewehr wieder nationale Spitze
HANNOVER. Franz Matheis, Harry Hein und Gunther Kuhns haben in Hannover ihren Titel als Deutscher Mannschaftsmeister mit dem Ordonnanzgewehr verteidigt. Das für die Schützengesellschaft Rodalben startende Trio erzielte 1037 Ringe und war damit um fünf Ringe besser als Vizemeister ESV Rosenheim.
„Die Wetterbedingungen waren schwierig“, berichtet Matheis. 2015 hatten der Rodalber und seine beiden Mitstreiter aus Gundersweiler (Verbandsgemeinde Rockenhausen) noch mit 1063 Ringen den Titel geholt. Weil jedoch jede Mannschaft mit den Unbilden des Wetters zu kämpfen hatte, setzten sich Matheis, Kuhns und Hein dennoch durch. Binnen 45 Minuten musste das Trio 40 Schüsse auf die 100 Meter entfernte Zehn abgeben. 20-mal durfte die Mitte der Zielscheibe liegend in Anschlag genommen werden, 20-mal stehend. In der Einzelwertung belegte Hein mit 354 Ringen unter 121 Schützen Platz sechs und qualifizierte sich somit für den Endkampf. In einem Stechen mit zwei ringgleichen Schützen um Platz drei konnte Hein nur einen Konkurrenten hinter sich lassen und verpasste somit Bronze ganz knapp. Kuhns kam mit 343 Ringen auf Platz 26, und für Matheis blieb mit 340 Ringen Platz 33. Bei „perfekter Organisation auf einem supertollen Schießstand“, so Matheis, reichte dies in der Addition zur Titelverteidigung in der Kategorie Ordonnanzgewehr geschlossene Visierung. Beim Schießen mit der offenen Visierung verpasste Rodalben Platz drei, den es im Vorjahr noch erschossen hatte, um sechs Ringe. Der Deutsche Meister, die SG Schmölln, war nur sieben Ringe besser. Matheis: „Hätte unser erkrankter Teamchef Robert Briesach dabei sein können, hätte der eine oder andere Ring mehr herausspringen können.“ |ig