Rhythmische Sportgymnastik RHEINPFALZ Plus Artikel Meisterklasse-Gruppe des TV Dahn klar Landesmeister vor Oppau

Sie starteten in den Einzelkonkurrenzen für den TV Dahn bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften: von links Marie Laux, Mila Kell
Sie starteten in den Einzelkonkurrenzen für den TV Dahn bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften: von links Marie Laux, Mila Keller, Anni Schmitt, Henriette Eberhard und Marie Decker.

Besondere Bedingungen hatten die Dahnerinnen bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften, die Teil des Landesturnfests in Worms waren.

„Die Hallenhöhe wird die Wettkämpfe mit entscheiden“, sagte Aline Kriebel, die Trainerin des TV Dahn, schon zu Beginn der Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik am Donnerstag in Worms. Nun, dass die dortige BIZ-Sporthalle niedriger als beispielsweise die Halle im Dahner Schulzentrum ist, sollte in der Tat ein wesentlicher Faktor sein.

Während bei den Meisterklasse-Gruppen der TV Dahn, seines Zeichens seit Jahren deutscher Mehrkampf-Meister, sich auf die Bedingungen recht gut einstellte – nur einmal landete ein Reifen an der Decke –, hatte der große Rivale (auch national), der TB Oppau, in der Reifen-Keulen-Übung riesige Probleme. So ging der Rheinland-Pfalz-Meistertitel ganz klar an den TVD, der in der etwas schwierigkeitsreduzierten, verlustfreien Ballübung beachtliche 23,2 Punkte holte und für seine Reifen-Keulen-Übung trotz zweier Patzer noch auf 20,47 Zähler kam. Marlene Kriebel, Marie Laux, Marie Decker, Johanna Herder, Melissa Gys und Nina Kowalczyk können daher zuversichtlich auf die deutschen Meisterschaften am letzten Juli-Wochenende in Hannover blicken. Jeweils Rang zwei belegten die beiden Dahner Schülerinnengruppen in Level A und B.

Nun geht’s nach Nürnberg und Berlin

Konkurrenzlos Einzel-Landesmeisterin der Altersklasse 20 plus wurde Marie Laux. Die feste Größe im Dahner Bundesligateam leistete sich in der Keulenübung einige Fehler, „mit dem Band war’s deutlich besser“, stellte Trainerin Aline Kriebel fest. Für Marie Laux geht es nun in zwei Wochen in Nürnberg um die Qualifikation für die nationalen Finals.

Marie Decker turnt ihre „Quali“ in der AK 16 plus in drei Wochen in Berlin. In Worms wurde sie Dritte. „Mit Reifen und Ball war das klasse, bei Keule und Band hatte sie mit der Hallenhöhe zu kämpfen“, sagte ihre Trainerin, die mit den Wertungen des Kampfgerichts nicht immer einverstanden war.

Dritte von zehn

Die auch zum Bundesligakader zählende Anni Schmitt überzeugte nach der missratenen Regionalmeisterschaft und wurde Fünfte der hochkarätig besetzten AK 14. Ebenfalls Rang fünf belegte ihre TVD-Teamkollegin Mila Keller in der AK 13. Die in den Landeskader strebende Henriette Eberhard kam in der AK 11 auf Platz drei unter zehn Gymnastinnen.

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