Pirmasens
Mein schönster Urlaub: Denis Clauer über New York, Hawaii und schlaflose Nächte in Los Angeles
Denis Clauer und seine Frau Vera haben sich insgesamt vier Wochen lang in den USA aufgehalten. Dies sei bis heute sein längster Urlaub gewesen, sagt er und lacht. Beide seien damals noch kinderlos gewesen, mit Nachwuchs sei eine solche Reise viel zu anstrengend, meint er. Clauer habe Verwandte in den USA. Zu Beginn der Reise sei das Paar bei seiner Großtante und ihrer Familie untergekommen, die schon viele Jahrzehnte in den Staaten lebt. „Das war im Bundesstaat New Jersey, im Nordosten des Landes“, erzählt Clauer im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Gesehen hat er damals auch Atlantic City, ein Urlaubsort an der Atlantikküste in New Jersey, der für viele Casinos, breite Strände und den berühmten Boardwalk, die Strandpromenade, bekannt ist. „Dort gibt es zahlreiche, glamouröse Hochhaus-Hotels und Nachtclubs. Man nennt es auch das Las Vegas des Ostens in den Staaten“, erzählt Clauer.
Bis New York City ist es von New Jersey ebenfalls nicht weit. Nur eineinhalb Stunden Autofahrt hätten sie damals in Kauf nehmen müssen. Deshalb hätten sie mehrere Abstecher in die Weltmetropole unternommen und sich dort bestimmt mehr als zehn Museen angeschaut, berichtet er. „Die Kulturszene in New York und die ungezählten Museen haben mich damals schwer beeindruckt. Mit 19 Jahren, kurz nach dem Abi, war ich schon einmal dort gewesen, aber auch das zweite Mal war es einfach atemberaubend. Bei nur einer Reise nach New York sieht man natürlich nicht alles“, so Clauer.
Mit dem Mietwagen durch Los Angeles
Aber nicht nur den Osten der USA, auch Kalifornien haben der heutige Stadtbeigeordnete und seine Frau kennengelernt. In San Francisco waren sie von den dort typischen Hügeln und der legendären Golden Gate Bridge begeistert. Untergebracht waren sie in einer Ferienwohnung. „San Francisco ist eine sehr lebendige und attraktive Stadt. Wir waren dort viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und haben Stadt und Menschen kennengelernt“, berichtet der heute 44-Jährige.
Aber nicht nur den Norden, auch den Süden des Bundesstaats Kalifornien haben sich Clauer und seine Frau angesehen. Mit einem Mietwagen ging es durch Los Angeles, in die Stadt der Engel und der Filmstars. Auch hier war das Paar in einer Ferienwohnung untergebracht – dieses Mal in Santa Monica, westlich der Innenstadt von Los Angeles. Schmunzelnd erinnert sich Clauer an die schlaflosen Nächste dort. Denn die Wohnung habe über einem Restaurant gelegen, in dem es viel Live-Musik gegeben habe. An Schlaf sei deshalb nicht zu denken gewesen. „In Los Angeles haben wir tatsächlich alles gesehen, was man sehen muss. Den Hollywood Walk of Fame, die Universal Studios, Beverly Hills und vieles mehr. Da habe ich allerdings festgestellt, dass das nicht meine Welt ist – es war von allem etwas zu viel. Das muss ich nicht noch einmal haben“, bekennt der Gersbacher.
Die Tante in den Staaten spricht Pirmasenser Platt
Gut in Erinnerung geblieben ist Clauer auch eine Woche auf Hawaii, die größte Insel der hawaiianischen US-Inselgruppe im Zentralpazifik. „Die Insel ist bekannt für ihre abwechslungsreiche Landschaft, die farbigen Strände und üppige Regenwälder. Dort gibt es andere Traditionen und andere Vegetationen als im Rest der USA. Mit dem Mietwagen sind wir damals die komplette Insel abgefahren“, erinnert sich der Beigeordnete.
Alles in allem war die Rundreise durch die USA einer von Clauers schönsten Urlauben bisher, wie er sagt. Mit seiner Frau Vera und seinen Kindern reise er generell viel, sofern es seine Zeit zulasse. Clauers Großtante übrigens, bei der er während seiner Rundreise kurzzeitig untergebracht war und die schon vor mehr als 50 Jahren in die USA ausgewandert ist, spreche nach all den Jahren immer noch perfektes Pirmasenser Platt.