Pirmasens Mein Arbeitsplatz: Schadstoffen auf der Spur

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„Es war totaler Zufall, dass ich Chemielaborantin geworden bin. Heute könnte ich mir keinen anderen Beruf mehr vorstellen“, sagt die 30-jährige Samira Frank, die seit zehn Jahren beim Prüf- und Forschungsinstitut auf der Husterhöhe arbeitet. Nach der mittleren Reife sei ihr nicht klar gewesen, ob sie noch drei weitere Jahre bis zum Abitur dranhängt oder eine Ausbildung macht. Dann sei sie in der Zeitung auf eine Stellenanzeige von Kömmerling gestoßen, die interessant geklungen habe. „Ich habe mich beworben und wurde auch genommen. Das hat mich damals sehr gefreut und ich konnte eine Ausbildung machen, die mich sehr interessiert hat“, so Frank. Vor zehn Jahren ist die junge Frau dann zum Prüf- und Forschungsinstitut gewechselt, wo sie Bedarfsgegenstände und Kleidungsstücke auf schädliche oder gar verbotene Substanzen untersucht. „Wir haben es beispielsweise täglich mit Schuhen zu tun, deren Material wir untersuchen. Dazu müssen wir den Schuh komplett zerlegen und sehen zudem, wie er gefertigt ist. Das ist für mich unheimlich spannend“, berichtet Frank. Dass sie täglich Schadstoffen in herkömmlichen Bedarfsgegenständen auf der Spur ist, habe auch ihr Kaufverhalten im Alltag geändert. „In meiner Tätigkeit als Chemielaborantin habe ich gelernt, dass teure Sachen nicht unbedingt die besseren Sachen sind. Auch hier hatten wir schon Fälle, die bedenklich für die Gesundheit des Menschen waren“, erklärt sie weiter. Dieses Wissen und die tägliche Abwechslung bei der Arbeit bereite ihr Freude und mache sie zufrieden. Wenn Samira Frank nicht gerade im Labor des Prüf- und Forschungsinstituts steht, findet man sie draußen in der Natur, wo sie gerne ausgedehnte Wanderungen unternimmt oder beim Sport. „Außerdem bewirtschafte ich alleine ein komplettes Haus. Da gibt es bekanntlich ja immer etwas zu tun“, sagt sie und lacht.

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