Pirmasens Mein Arbeitsplatz: Freundliche und herzliche Schüler
Die Hinterweidenthaler Erzieherin Heike Wucher hat im Laufe ihres Berufslebens eine sonderpädagogische Zusatzqualifikation absolviert, die sie befähigt, mit geistig beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Seit 17 Jahren arbeitet sie in der Pirminiusschule in Pirmasens, wo sie Jugendliche von 15 bis 19 Jahren in der Berufsschule unterrichtet. „Ich bringe den Jugendlichen vom Schwimmen über Religionsunterricht bis hin zu Mathe alles bei und gehe in meiner Aufgabe voll auf. Mit einem solchen Stundenplan ist mein Tag sehr abwechslungsreich“, berichtet sie lachend. An ihrem Job mag sie vor allem dem Umgang mit ihren Schülern, die ihr stets freundlich und herzlich begegneten – „da schwingt auch sehr viel Dankbarkeit mit“, meint die 42-jährige Frohnatur. In Pirmasens fühlt sich die Mutter einer fünfjährigen Tochter heimisch, ihre Kolleginnen sind ihr zu Freundinnen geworden. „Ich wollte schon immer einen sozialen Beruf ergreifen, dachte aber vorerst nicht an Sonderpädagogik. Jetzt bin ich froh, dass ich mich dafür entschieden habe und könnte mir einen anderen Beruf gar nicht mehr vorstellen“, meint sie. Auch mit jüngeren Kindern an der Pirminiusschule komme sie gut zurecht – „da bin ich flexibel, denn meine Arbeit erfüllt mich“, sagt sie und wirkt dabei tiefenentspannt. Doch auch sie kennt stressige Tage. Wenn mal nicht alles im Schulalltag rund läuft, findet die Erzieherin Ruhe und Erholung zuhause bei ihrer Familie in Hinterweidenthal.