Pirmasens Mehlichs Abschiedstour

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«PETERSBERG.» Mit 29 Punkten aus 17 Spielen ist der FK Petersberg in der Fußball-A-Klasse Pirmasens/Zweibrücken Tabellensechster. Ein Platz, der einerseits keine Aufstiegshoffnung weckt, andererseits nicht für Sorgenfalten ob eines drohenden Abstiegs sorgt. Daher rückt bei den Petersbergern nun die „Abschiedstour“ von Trainer Patrick Mehlich in den Mittelpunkt.

Der in Pirmasens aufgewachsene, jetzt in Münchweiler lebende Mehlich ist im fünften Jahr Übungsleiter der Gelb-Schwarzen. Der 35-Jährige führte den ehemaligen B-West-Dino in die A-Klasse und etablierte ihn dort. Er wäre auch in ein sechstes Jahr gegangen, würde sein Rücken die Strapazen des Fußballs nicht mehr mittragen. Außerdem wurde er jüngst Papa. Gründe genug für ihn, das Amt weiterzugeben an Innenverteidiger Patrick Hildebrandt, der bis Dezember 2016 in der Oberliga noch Trainer des FK Pirmasens II war. Gleichwohl bleibt Mehlich, wie er sagt, „an Bord“ und übernimmt mit Beginn der kommenden Saison das Amt des Sportlichen Leiters. Sportvorstand Martin Rohr soll dadurch entlastet werden. „Mit Hildebrandt übernimmt ein richtig Guter meinen Job“, befindet Mehlich. Ihn zu unterstützen sei der Schwerpunkt seiner Arbeit ab Juli. Auch wenn die Saison in zwei Monaten endet, denke er überhaupt noch nicht an seinen Abschied, sagt Mehlich, denn Petersberg hat noch 13 Spiele zu absolvieren. Ein ganz besonderes Match steht dem FKP heute ab 16 Uhr bevor, denn es kommt Tabellenführer Palatia Contwig. Die 2:7-Hinspielschlappe ist immer noch präsent. Die Palatia agiere mit einem „unheimlichen Pressing“ und lasse den Gegner kaum zur Entfaltung kommen. Contwigs Trainer Max Blum mache „einen guten Job“. Dennoch sei es immer schön, „zu Hause den Spitzenreiter zu schlagen“. Eine wichtige Rolle spielt bei den Petersbergern Christian Reichert. „Ihn haben wir vom Mittelfeld als Innenverteidiger zurückgeschraubt. Er spielt das richtig gut. Eigentlich die Saison seines Lebens“, merkt Mehlich an. Vielleicht liegt’s ja auch daran, dass Reichert ebenfalls jüngst erst Vater wurde. Im Mittelfeld spule der eminent laufstarke Steffen Zäuner ein Riesenpensum ab. „Wo er ist, ist der Ball“, stellt Mehlich fest. Alexander Hever ging zwar unter die Häuslebauer und kann daher längst nicht mehr alle Trainingseinheiten mitmachen, doch ist er weiter sehr wertvoll fürs Team. So wurde Hever vorigen Sonntag in der Partie beim Tabellendritten Battweiler/Reifenberg eine Viertelstunde vor Ende eingewechselt und markierte mit seinem zwölften Saisontreffer das 2:1-Siegtor. Das Programm Heute, 14 Uhr: FC Fehrbach II - SG Waldfischbach Heute, 16 Uhr: Knopp/Wiesbach - TuS Winzeln, TuS Maßweiler - SV Obersimten, FK Petersberg - SV Palatia Contwig, SV Bottenbach - SpVgg Battweiler/Reifenberg Heute, 18 Uhr: SV Hermersberg II - FC Fischbach.

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