Fußball
„Maximal schwere Aufgabe“ für SC Hauenstein
Steinbach ist seit 15 Partien ungeschlagen und spielte in dieser Zeit nur einmal unentschieden. Aktuell hat der Spitzenreiter sieben Punkte Vorsprung auf Hauenstein, das allerdings ein Spiel weniger ausgetragen hat. „Steinbach spielt aktuell sehr stabil. Ich denke, wenn wir verlieren, ist das Rennen um den ersten Platz entschieden. Für alle anderen Teams, die in Lauerstellung sind,übrigens auch“, kommentiert SCH-Routinier Sebastian Stanjek die Lage. Der 34-Jährige, der in dieser Runde bereits neun Treffer erzielt hat, bangt noch um seinen Einsatz im Spitzenspiel. „Ich bin leicht angeschlagen und musste deshalb im letzten Spiel nach 55 Minuten raus. Es ist irgendwas Muskuläres. Ich hoffe, dass es bis Samstag reicht“, erklärt der Verwaltungsbeamte der Stadt Pirmasens.
Flexibler Beamter
Stanjek, der bereits zu Oberligazeiten für den Sportclub am Ball war, agiert in der laufenden Runde mal als Innenverteidiger, mal als offensiver Mittelfeldspieler. „Das hängt immer von der Personalsituation ab. Ich bin flexibel und spiele dort, wo ich gebraucht werde“, sagt der verheiratete Vater zweier Kinder.
Auf die Hauensteiner Defensive dürfte am Samstag unweit vom Donnersberg Schwerstarbeit zukommen. Mit bisher 66 Treffern aus 21 Partien stellt Steinbach nicht nur den treffsichersten Angriff der Liga, sondern mit Marcel Meinen (22 Tore) den bislang erfolgreichsten Angreifer. Allerdings weist der Sportclub die beste Defensivbilanz auf. „Wir werden nicht die weiße Fahne hissen – auch wenn wir Außenseiter und die Steinbacher klar favorisiert sind“, stellt Stanjek klar. Und führt weiter aus: „Das ist die maximal schwere Aufgabe für uns. Wir brauchen das perfekte Spiel. Und es wäre hilfreich, wenn Steinbach nicht seinen besten Tag erwischt.“
Aufstiegsspiele im Visier
Egal, wie das Spiel am Samstag ausgeht – Stanjek will mit seinem Team im Rennen um die (Aufstiegsspiele bringende) Vizemeisterschaft bleiben. 27 Punkte sind nach dem Topspiel noch zu vergeben. „Ich gehe davon aus, dass man deutlich über 20 holen muss, um Zweiter zu bleiben, da das Feld sehr dicht ist“, weiß Stanjek. Leichte Spiele gebe es nicht, mahnt der im Pirmasenser Stadtteil Ruhbank wohnende Fußballer zur Vorsicht: Alles muss erst gespielt werden.“
LANDES-/BEZIRKSLIGASPIELE
Landesliga: SG VfR Kirn/SC Kirn-Sulzbach - SV Hinterweidenthal (Samstag, 13.30 Uhr), TuS Steinbach - SC Hauenstein (Samstag, 16.30 Uhr)
Bezirksliga: TSG Trippstadt - SpVgg Waldfischbach/Burgalben, FC Fehrbach - SG Mannweiler/Stahlberg/Dielkirchen (beide Samstag, 15.30 Uhr).