Pirmasens Maskenpflicht: Stadtwerke kündigen strenge Kontrollen in Bussen an
Das Tragen von Stoffmasken im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften reicht ab Montag, 25. Januar, nicht mehr aus. Vielmehr müssen dann mindestens medizinische Masken, also sogenannte OP-Masken oder Mund-Nase-Bedeckungen mit den Standards KN95/N95 oder FFP2 getragen werden.
Die Stadtwerke weisen zudem darauf hin, dass Kinder bis sechs Jahre oder Personen mit einem ärztlichem Attest keinen Mundschutz tragen müssen.
Wer noch ohne den vorgeschriebenen Mundschutz unterwegs ist, könne in den Stadtbussen beim Fahrpersonal medizinische Masken zum Stückpreis von einem Euro erwerben. „Wir sammeln das Geld und spenden es nach Corona einer sozialen Einrichtung“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Christoph Dörr.
„Wir haben unsere Busfahrer angewiesen, die erweiterte Maskenpflicht beim Einstieg streng zu kontrollieren und hoffen darauf, dass unsere Fahrgäste Verständnis dafür aufbringen. Dieser Schritt dient dem Gesundheitsschutz aller Fahrgäste“, erklärt Verkehrsbetriebe-Leiter Gert Steigner die konsequente Vorgehensweise und erinnert daran, dass zudem auf die Einhaltung des größtmöglichen Abstandes im Bus zu achten ist.
Das Fahrpersonal ist innerhalb der Fahrerkabine, die durch entsprechende technische Schutzmaßnahmen (Glastrennwand) vom Fahrgastraum abgeschirmt ist, ebenfalls von der Maskenpflicht befreit.