Was essen Sportler?
Mark Weidler aus Waldfischbach, der Fast-Vegetarier mit Ernteanteil
„Ich habe absolut keinen Ernährungsplan oder so etwas Ähnliches“, versichert der 29-jährige Ingenieur aus Waldfischbach-Burgalben, der im vergangenen Jahr den Marathon in Frankfurt 2:28:13 Stunden lief und damit den 90. Platz unter 14.000 Teilnehmern erreichte. Er ernähre sich „komplett gemischt“, berichtet der ehemalige Kapitän der Waldfischbacher A-Klasse-Fußballer.
Nie Gewichtsprobleme
Allerdings sei er ein „Fast-Vegetarier“. Fleisch komme bei hm nur selten auf den Tisch – „mal was beim Grillen“. Aber Hackfleisch aus einem Supermarkt sei für ihn ein No-Go. Von dem, was er auf dem Teller habe, wisse er genau, wo es herkommt.
Er habe noch nie Gewichtsprobleme gehabt. Nur einmal habe er „mehr abgenommen als gewollt“. Mit seinem intensiven Lauftraining verbrenne er so viel Energie, dass er nicht auf sein Gewicht achten müsse. Gleichwohl sei er für einen Langläufer recht kräftig gebaut. Ein Fakt, der ihm künftig zugutekommen könnte, weil er als Triathlet einsteigen möchte. „Und da braucht man einiges an Kraft“, weiß Weidler.
Durchaus mal ein Eis
Vor einem Jahr habe er sich „einen Ernteanteil zugelegt“, berichtet er. Das heißt, dass er monatlich einen gewissen Betrag zahlt und dann von einem Biobauernhof in der Nähe von Dellfeld Gemüse und Ost bezieht. „Da habe ich Gemüse erhalten, das ich vorher noch nicht mal kannte“, gesteht Weidler. „Das passt gut zu meinem Sport.“ Im Hofladen des Wahlbacherhofs kauft er dann noch ein, was er nicht sowieso erhält. Somit ernährt er sich mit stets sehr frischen und überaus gesunden Produkten.
Weidler gesteht allerdings auch: „Wenn es mal ein Eis als Nachspeise gibt, sage ich nicht nein.“ Von Kuchen oder Schokolade hält er indes nicht viel, denn: „Zucker ist nicht das Gesündeste.“ Ein Lieblingsgericht habe er nicht. Wichtig sei, dass die Kost „abwechslungsreich“ ist.