Pirmasens Lembergs Saisonziel: besser als Glashütte sein

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LEMBERG. Der ASV Glashütte und der SV Lemberg belegen derzeit in der Fußball-C-Klasse Ost die Ränge drei und vier. Tabellenführer SV Rot-Weiß Pirmasens ist für sie wohl nicht mehr erreichbar, doch Platz zwei und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrunde dürfte noch möglich sein. Am Sonntag um 15 Uhr treffen die beiden Lemberger Fußballvereine zum Derby im Ortsteil Glashütte aufeinander.

Dabei scheinen drei Punkte für eine eventuelle Vizemeisterschaft den Kickern des SV Lemberg gar nicht das Wichtigste zu sein. „Es geht um das Prestige“, betont SVL-Spielleiter Eckhard Kölsch. Seine Spieler hätten sich bereits bei der Weihnachtsfeier nur zwei Ziele für die Restsaison gesetzt: gegen Glashütte zu gewinnen und am Ende der Saison vor dem ASV in der Tabelle zu stehen. Kölsch: „Alle Spieler sind heiß und ehrgeizig vor dem Derby.“ Seit zwei bis drei Wochen würden seine Spieler kein anderes Thema kennen als das Glashütter Spiel, zumal sich viele Spieler untereinander kennen würden. Bisher habe der SVL allenfalls eine gute, aber keine sehr gute Saison absolviert, urteilt Kölsch. Richtig weh getan haben Lemberg die beiden Niederlagen gegen die zweite Mannschaft des Bezirksligisten Sportfreunde Bundenthal, wobei die in der Hinrunde sehr heftig (1:11) ausfiel. Für Kölsch sind die zu Beginn dieser Saison im Kreis Pirmasens/Zweibrücken eingeführten Neunerteams, so wie Bundenthal II eines im Spielbetrieb hat, „ein Graus – das ist kein Fußball, das ist nicht unser Spiel“. Lemberg hätte laut Kölsch wohl einige Punkte mehr, wenn bei SVL-Topangreifer Christopher Sprague nicht die Bänder am Knöchel gerissen wären. Kölsch: „Er ist unser absolut bester Stürmer und hat uns immer wieder mal rausgerissen.“ Für Sven Breiner, den Spielertrainer des ASV Glashütte, ist es das letzte Lemberger Derby, denn er verlässt zu Saisonende den Verein in Richtung Bundenthal. Steven Werner, derzeit Coach beim VfB Pirmasens, übernimmt dann.

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