Pirmasens Kommentar: Zwei wären eines zu viel

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Die Verantwortlichen des Bike-Marathons sollten persönliche Anfeindungen beenden, um die Zukunft der großen Veranstaltung zu sichern.

Der Lemberger Wasgau-Bike-Marathon gehört zu den großen etablierten Sportveranstaltungen in der Südwestpfalz. Den allermeisten der rund 1400 Mountainbiker, die beispielsweise im vergangenen Jahr teilnahmen, dürfte es ziemlich egal sein, ob nun die Radsportabteilung des SV Lemberg autark oder mit Unterstützung eines Eventunternehmens die Organisation übernimmt. Dass eine Sportveranstaltung dieser Größenordnung einen hohen organisatorischen Aufwand, frühzeitige Planungen und Ausgaben mit sich bringt, liegt auf der Hand. Von daher ist der Streckenposten im Wald ebenso wichtig wie derjenige, der Sponsorenverträge aushandelt, oder derjenige, der die Startunterlagen ausgibt oder an den Versorgungsstellen die Getränke reicht. Stillstand bedeutet aber auch Rückschritt. Und um neue Herausforderungen zu bewältigen, muss man flexibel sein. Die Verantwortlichen wären gut beraten, persönliche Anfeindungen zu beenden, um die Veranstaltung, die seit mehr als zwei Jahrzehnten auf große Resonanz stößt, zu erhalten. Denn eines ist klar: Zwei Mountainbike-Events in der Region Pirmasens wären eines zu viel. Noch ist es nicht zu spät, miteinander statt übereinander zu sprechen, damit der „Wasi“, ob nun in Lemberg, Pirmasens oder anderswo, erhalten bleibt.

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