Donsieders RHEINPFALZ Plus Artikel „Kleine Heimat“ wird 40: Kinderprogramm, Eiswagen und ein „Special Guest“

Die "Frösche" Links sitzt Erzieherin Viktoria Fiedler und rechts sitzt Kitaleiterin Bettina Lazar.
Die »Frösche« Links sitzt Erzieherin Viktoria Fiedler und rechts sitzt Kitaleiterin Bettina Lazar.

Seit 40 Jahren haben Kindergartenkinder in Donsieders eine „Kleine Heimat“. Am kommenden Samstag wird der Geburtstag in der Schillerhalle gefeiert.

Es gibt sogar doppelten Anlass zu Feiern: Der Förderverein ist vor zehn Jahren entstanden und unterstützt die „Kleine Heimat“. Von Kinder für Kinder, so kann man das Programm beschreiben. Bettina Lazar, die Kitaleiterin, verspricht ein buntes abwechslungsreiches Jubiläum, bei dem nicht nur geredet wird.

„Ein Auftritt unserer Kinder mit Gesang und Tanz haben wir einstudiert“, verspricht sie. Ein Eiswagen wird vor Ort sein, ebenso ein Airbrush-Tattoo Künstler, der für die Kids schöne Tattoos kreiert, ein Zauberer bringt ein Hauch Magie in die Veranstaltung und die Feuerwehr wird ebenfalls dabei sein, damit der Nachwuchs aus nächster Nähe ein Feuerwehrauto erkunden kann. Für die Erwachsenen sorgt der Förderverein mit Kaffee und Kuchen zum Stillen der kulinarischer Bedürfnisse. Angekündigt ist auch ein „Special Guest“. „Das bleibt unser großes Geheimnis, das wir erst am Samstag lüften werden“, sagt Lazar mit einem Augenzwinkern.

Die allersten Kitakinder bei der Eröffnung im Jahr 1986. Links hinten steht Mechthild Maurer, die erste Kitaleiterin, in der Mit
Die allersten Kitakinder bei der Eröffnung im Jahr 1986. Links hinten steht Mechthild Maurer, die erste Kitaleiterin, in der Mitte steht Erzieherin Regina Ficht.

Lazar, seit 2013 hat sie die Kitaleitung inne, besuchte als Kind noch die Rodalber Kita Sankt Pius. Generationen von Kindern wurden in Autos nach Rodalben gefahren. Das hat sich ab 1986 geändert. Donsieders bekam eine eigene Kita. Unter dem damaligen Ortsbürgermeister Guido Weber wurden Teile der Umkleidekabine der Schillerhalle zur Kita umgenutzt und umgebaut.

Mehrfache Änderungen im Laufe der Jahre

Die erste Kitaleiterin Regina Ficht und die Erzieherin Mechthild Werle betreuten seinerzeit die ersten Kinder in der eigenen Kita in Donsieders. Ein Foto, auf dem die erste Kitagruppe mit den beiden Erzieherinnen zu sehen ist, gehört zum Fotoarchiv der Einrichtung. Ab 1989 hat Karin Klein die Kitaleitung übernommen. Bis 2013 hat sie das Geschehen in der Kita „Kleine Heimat“ geprägt. Im Laufe der Jahre folgten einige Erweiterungen. Der Bedarf an Kitaplätzen wuchs stetig.

Im Jahr 1992 eröffnete eine zweite Gruppe. Baulich erfolgte im Jahr 2011 ein Anbau unter dem damaligen Ortsbürgermeister Peter Spitzer. Der Anbau an die Schillerhalle ermöglichte es, dass auch Kinder ab einem Jahr aufgenommen werden konnten. Ein Mehrzweckraum und eine eigene Gruppe für die Jüngsten Kitabesucher wurde eingerichtet.

Den im Jahr 2016 gegründete Förderverein stand als erste Vorsitzende Eva Zimmermann vor. Heute sind es Lukas Spitzer und Marcel Landau. „Der Förderverein unterstützt uns enorm finanziell und personell stehen die Mitglieder bei jeglichen Festen mit Rat und Tat zur Seite“, hebt Lazar das Engagement der Förderer besonders hervor.

Der letzte Umbau erfolgte 2022 nach Inkraftsetzung des Gute-Kita-Gesetzes. Die Küche wurde erweitert und es wurde mehr Platz für Essenskinder geschaffen, entsprechend neuester gesetzlicher Vorgaben. Lazar berichtet, dass die Kita nahezu voll ausgelastet ist. Die Betriebserlaubnis erstreckt sich auf 36 Kitaplätze, davon 32 Plätze für Ü2Kinder und vier Plätze für Kinder unter zwei Jahre. Das Mittagessen wird vom Pfalz-Caterer in Thaleischweiler geliefert, gefuttert wird im Gruppenraum. Insgesamt sorgen sieben Erzieherinnen und Erzieher in Voll- und Teilzeit sowie eine Berufspraktikantin für die Unterstützung der Eltern bei der Erziehung der Kinder der „Kleinen Heimat“.

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