Pirmasens Jung-Brüder messen sich mit Weltelite

Ulf Jung auf der Wildwasserstrecke in Markkleeberg.
Ulf Jung auf der Wildwasserstrecke in Markkleeberg.

«MARKKLEEBERG.» Aus ganz Europa reisten Slalomkanuten nach Markkleeberg bei Leipzig, um sich dort beim ICF-Weltranglistenrennen zu messen – so auch die für die Wassersportfreunde Zweibrücken fahrenden Brüder Ulf und Holger Jung aus Höheischweiler. Sie belegten die Ränge 37 und 47 unter 91 Startern.

Es gelte, „auf der anspruchsvollen Wildwasserstrecke Wettkampferfahrungen für die bevorstehende Weltmeisterschaftsqualifikation sammeln und die nationale Stellung zu festigen“, formulierte WsF-Trainer Angel Perez im Vorfeld die Ziele der beiden im Kanupark Markkleeberg. Ziemlich nebelig war es am Samstagmorgen bei der Qualifikation fürs Halbfinale. Im ersten Durchgang des Herrenrennens machte der erst 16-jährige Holger Jung zu viele Fahrfehler, der direkte Einzug ins Halbfinale war so nicht möglich. Somit musste er im zweiten Lauf alles auf eine Karte setzen. Hier verfehlte der Schüler des Immanuel-Kant-Gymnasiums Pirmasens das Halbfinale sehr knapp. Über Platz 47 war er etwas enttäuscht. Seinem zwei Jahre älteren Bruder Ulf gelang es dagegen auf Anhieb, sich mit Platz 26 für das Halbfinale zu qualifizieren. Zwischen Olympiasiegern und Weltmeistern war der Druck am Ende seines anfänglich starken Halbfinallaufs zu groß. Am vorletzten Tor leistete sich der Abiturient vor etwa 200 Zuschauern eine Unachtsamkeit, die ihn auf Rang 37 warf.

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