Tischtennis RHEINPFALZ Plus Artikel Interview mit Thomas Veith, Kapitän des Oberligisten TTC Nünschweiler

Sein Team erwartet am Sonntag Gäste aus Trier.
Sein Team erwartet am Sonntag Gäste aus Trier.

Noch acht Spiele bleiben dem TTC Nünschweiler, um seinen Verbleib in der Tischtennis-Oberliga zu sichern. Am Samstag steht um 18 Uhr das schwere Spiel beim RSV Klein-Winternheim, dem Club des vom Hochstellerhof stammenden Jan Kämmerer, an. Am Sonntag (14 Uhr) folgt dann die Partie in eigener Halle gegen den TTC GW Zewen. RHEINPFALZ-Mitarbeiter Benjamin Haag sprach mit Nünschweilers Mannschaftsführer Thomas Veith.

Herr Veith, in der vergangenen Saison lief viel zusammen, der TTC Nünschweiler spielte eine klasse Saison, hatte nichts mit dem Abstieg zu tun. Nun kämpft der TTC gegen den Abstieg. Was sind die Gründe?
Letztes Jahr hatten wir auch mal das Glück, dass der Gegner nicht komplett gespielt hat. Jetzt fehlen uns immer wieder ein, zwei Punkte zu einem Punktgewinn. Hoch verloren haben wir nicht wirklich. Die höchste Niederlage war ein 3:7. Auch in die Rückrunde sind wir suboptimal gestartet, hatten gleich zwei Kranke. Es kommt immer etwas dazwischen.

Marcel Dohmen ist in der Rückrunde für Timo Schultz in die Oberliga-Mannschaft gerückt. Wie wirkt sich der Wechsel auf die Mannschaft aus?
Marcel hat es verdient, in der ersten Mannschaft zu spielen. Er war in der Vorrunde sehr stark.

Wird bereits für die kommende Saison geplant?
Wir müssen erst einmal schauen, dass wir die Klasse halten. Ein Abstieg würde sich auf den ganzen Verein auswirken, weil wir in der Verbandsoberliga wieder mit sechs Leuten spielen müssten. Deshalb würde ein Abstieg auch unsere zweite Mannschaft treffen. Wir müssen schauen, dass wir mindestens auf den Relegationsplatz kommen. Ab- und Zugänge sind zurzeit noch kein Thema.

Sind Sie noch im Racketlon, dem Wettbewerb mit Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis, aktiv?
Nein, zurzeit nicht. Ich spiele noch einmal pro Woche Squash. Das mache ich auch, um auf den Beinen schnell zu sein. Tennis spiele ich auch noch ab und zu.

Wie schätzen Sie die Chancen für die beiden Spiele am Wochenende ein?
Wenn Klein-Winternheim ohne Chen Zhibin antritt, ist dort für uns etwas drin. In der Vorrunde haben wir knapp verloren. Gegen Zewen müssen wir gewinnen. Das ist ein ganz wichtiges Spiel. Aber wir müssen unbedingt noch weitere Spiele gewinnen. Ich werde am Samstag spielen, Timo wird mich am Sonntag gegen Zewen ersetzen. Ansonsten planen wir, mit unserer besten Aufstellung zu spielen.

Zur Person

Thomas Veith (43) wurde in Botswana geboren, weil dort sein Vater als Lehrer arbeitete. Er wuchs dann in Mainz und Rieschweiler-Mühlbach auf. Heute wohnt Veith in Heidelberg und arbeitet als Wirtschaftsinformatiker bei SAP. Der Linkshänder spielte in der Jugend Tischtennis bei der TSG Mainz-Hechtsheim, dem TTV Nierstein und beim TV Rieschweiler, wurde zudem im Heinrich-Heine-Sportgymnasium in Kaiserslautern gefördert. Mit dem TTC Höhfröschen stieg er in die Oberliga auf, mit dem TTC Nünschweiler schaffte er es gar mal bis in die Regionalliga. benj

Damen-Oberliga

Ebenfalls gegen den Abstieg aus der Oberliga kämpfen die Damen des TTC Pirmasens. Sie stehen vor zwei Heimspielen: am Samstag (18 Uhr) gegen den TTC Mülheim-Urmitz II und am Sonntag (11 Uhr) gegen den SV Windhagen. Der Tabellenzweite aus Windhagen im Westerwald ist hier klarer Favorit. Das Hinspiel in Mülheim verlor Pirmasens mit 1:9. Da der TTC derzeit ohne die schwangere Monika Kiefer antreten muss, wird der Klassenverbleib ziemlich schwierig.

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