Pirmasens In Fischers Team ist „richtig Feuer drin“

«PIRMASENS.» Nach zehn Tagen Pause wartet heute auf den Fußball-Verbandsligisten FK Pirmasens II ein harter Brocken. Der TuS Rüssingen kommt mit der Empfehlung eines 2:1-Sieges über den Tabellendritten FC Speyer auf den Kunstrasenplatz im Sportpark Husterhöhe (Anpfiff: 19.30 Uhr).
„Eine offensiv starke Mannschaft mit Schwächen im Umschaltspiel nach hinten“, fasst FKP-Coach Patrick Fischer die auch statistisch belegbaren Schwächen und Stärken des Teams aus dem Donnersbergkreis zusammen. 45:44 Tore lautet die bisherige Bilanz der Rüssinger, für die auch diese Saison schon Mario Basler auflief. Zuletzt trug der Ex-Nationalspieler im September das Trikot des aktuellen Tabellensechsten, der mit einem Sieg heute Abend auf Rang drei vorrücken würde. Aber nicht nur wegen Basler blieben die Rüssinger bei Fischer im Gedächtnis. Im Hinspiel führten seine Schützlinge schon 3:0, lagen bis zur 90. Minute noch 3:2 in Front, ehe der TuS die Partie in der Nachspielzeit drehte und noch mit 4:3 gewann. „Aber das war für mein Team ein Schritt nach vorne“, blickt Fischer nicht mehr im Groll zurück. Heute soll es beim zweiten Punktspiel in dieser Saison auf dem „neuen, sehr guten Kunstrasen“, wie der Coach anmerkt, wieder einen Sieg geben. „Die Jungs sind froh, dass wir wieder spielen. Im Training war richtig Feuer drin“, berichtet Fischer. Alle 15 Kicker, die am Montagabend trainierten, stehen für Mittwoch auch zur Verfügung. Lorenzo Valentini gehörte zur Trainingsgruppe des Oberligateams, weil dort durch Manuel Grünnagels Sperre und Yannick Osees Verletzung Bedarf an Defensivkräften bestand. Seine Taktik – „ich habe drei Varianten im Kopf“ – hänge davon ab, wer ihm nach der gestrigen Partie des Oberligateams „von oben“ abgestellt wird, sagte Fischer.