Pirmasens In 40 Jahren „immer knallhart“

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HÖHEISCHWEILER. „Ich bin immer knallhart“, sagt Karl Scherer nach 40 Jahren Tätigkeit als Fußballschiedsrichter über sich selbst. Wenn jemand einem Gegenspieler von hinten „auf die Knochen“ gehe, fliege er vom Platz, da kennt der 75-jährige Dauerläufer vom SC Weselberg keine Gnade. Am Samstag verlieh ihm der Südwestdeutsche Fußballverband beim Neujahrsempfang der Schiedsrichtervereinigung Pirmasens/Zweibrücken im Sportheim des FC Höheischweiler die Schiedsrichter-Ehrenspange. In den 1970ern bis zur 1. Amateurliga aktiv, pfeift Scherer heute noch bis zur B-Klasse. Ausdauerprobleme sind ihm fremd: „Ich freue mich, wenn ich laufen kann. Früher bin ich mit meinen Riesenschnauzern gerannt, die haben mich fit gemacht.“ Den Job als Schiri erleichtert ihm nach eigenen Angaben seine Übersicht. „Ich kann ein Spiel lesen. Da weiß man im Voraus, wo der Ball hinkommt.“ Auch im Rahmen der Aktion „Danke Schiri“ wurde Scherer in der Kategorie Ü50 ausgezeichnet, in der Kategorie U50 war dies Jürgen Fitzner, Laura Weis (Busenberg) heißt die geehrte Schiedsrichterin. Mit der Schiedsrichter-Ehrennadel in Silber des SWFV wurde die 20-jährige Tätigkeit von Karl-Heinz Kettering und Ralf Strasser (Obernheim-Kirchenarnbach/VfL Wallhalben) honoriert. Karl Friedewald (RW Pirmasens), Willi Selgrad (Pirmasens/SV Hochstellerhof) und Erhan Yerlikaya (Pirmasens/SV Obersimten) freuten sich über Urkunde und Präsent der Schiedsrichter-Vereinigung für 25 Jahre ebenso wie der nicht mehr aktive Ehrenschiedsrichter Helmut Joachim, der vor 45 Jahren erstmals als Unparteiischer auf dem Platz stand.

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