Pirmasens Im Juli in zahlreiche Wochenendhäuser eingebrochen

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In den vergangenen Wochen hatten es die Einbrecher in der Stadt Pirmasens vor allem auf Gartenlauben und Wochenendhäuser abgesehen. Über ein Dutzend Fälle meldete die Polizei alleine im Juli. Die Zahl der Einbrüche insgesamt blieb aber etwa auf Vorjahresniveau.

138 Diebstähle unter erschwerten Umständen – wie es bei der Polizei heißt – zählte die Direktion Pirmasens von Januar bis Mai 2016 im Stadtgebiet. Im Juni 2016 kamen rund 20 hinzu. Von Diebstählen unter erschwerten Umständen spricht man beispielsweise bei Einbrüchen in Wohnungen, Büros, Lager, Gaststätten oder in Pkw. Also immer dann, wenn sich die Täter zunächst Zugang zum Diebesgut verschaffen müssen. Im Vergleich zu anderen Regionen sei das Pirmasenser Stadtgebiet weniger stark von Einbrüchen betroffen, so Sema. Die Täter seien zurzeit stärker in Regionen entlang der B 10, A 8 und A 62 oder in der Vorderpfalz aktiv. Während es die Einbrecher im Vorjahreszeitraum eher auf Wohnungen abgesehen hatten, schlugen sie bislang häufiger in Büros, Werkstätten und Lager zu. Insbesondere im Juli sind Gartenlauben und Wochenendhäuser, beispielsweise am Imserbühl, ins Visier der Einbrecher gerückt. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um einheimische Täter handelt. Banden, die im vergangenen Jahr den Landkreis – vor allem die Grenzgebiete zu Frankreich – heimgesucht hatten, haben es in der Regel auf Bargeld, Schmuck, in manchen Fällen auch Unterhaltungselektronik abgesehen. Dinge also, die in Wochenendhäusern selten zu finden sind. Dort werden eher Gartengeräte wie Motorsägen oder elektrische Heckenscheren gestohlen. Die Täter – die Polizei geht davon aus, dass es sich um mehrere handelt – gelangen meist über Türen und Fenster in die Häuschen. Die seien teils nur mit Riegel und Vorhängeschloss gesichert. Da reiche es manchmal schon, sich heftig dagegen zu stemmen. Die Polizei konnte bereits DNA-Spuren sicherstellen, das Ergebnis der Analyse stehe aber noch aus, so Sema. Zurzeit werde in den betroffenen Gebieten häufiger Streife gefahren. Das gehe in den Wochenendgebieten bei Nacht jedoch nur mit Licht, so Sema. Mögliche Täter werden daher unter Umständen gewarnt. Obwohl der Schaden bei Einbrüchen in Wochenendhäuschen meist überschaubar sei, nehme die Polizei die Taten nicht auf die leichte Schulter. „Wir sehen das schon als Problem an, das steigert schließlich auch das Unsicherheitsgefühl der Menschen“, sagt der Polizeisprecher. |clc

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