Pirmasens „Idealer Gegner“

«PIRMASENS.» Der FK Pirmasens II hat am Sonntag, 15 Uhr, in der Mainzer Kapellenstraße die derzeit höchste Hürde der Fußball-Verbandsliga vor sich. Es wartet der SV Gonsenheim, der die Tabelle nach 18 Spieltagen mit neun Punkten Vorsprung auf Dudenhofen anführt und erst einmal als Verlierer vom Platz ging.
Im Hinspiel auf der Husterhöhe musste der FKP II eine vermeidbare 1:2-Niederlage hinnehmen. Damals war ausnahmsweise Yannick Osee aus dem Regionalligakader dabei. Auch spielten Arne Neufang und Luca Eichhorn, die gestern mit dem FKP I nach Ulm fuhren. Ob einer von ihnen oder beide am Sonntag auch nach Mainz reisen, bleibt abzuwarten. Dass seine Mannschaft vorigen Sonntag nach sechs Siegen in Serie gegen Gau-Odernheim mit 1:2 verlor, beschäftigt den Trainer des FKP II, Patrick Fischer, nicht weiter: „Wir sind eine Ausbildungsmannschaft, die in dieser Saison noch nicht ein einziges Mal mit der gleichen Aufstellung auf den Platz ging. Wir haben bisher eine gute Runde gespielt und haben keinerlei Druck. Man will zwar nicht, aber man darf auch einmal ein Spiel verlieren. Die Jungs müssen nur daraus lernen.“ In Gonsenheim wird es ein Wiedersehen mit Ex-FKP-Spieler Luigi Canizzo geben. Für den Tabellenführer stürmen die beiden treffsichersten Spieler der Liga, Khaled Abou Daya und Dennis Merten (beide zwölf Tore). „Gonsenheim ist eine von drei oder vier Mannschaften in der Verbandsliga, die über Oberliga-Format verfügen. Solche Gegner sind für uns ideal. Unsere jungen Spieler können dabei nur lernen und sich weiter entwickeln“, sagt Fischer. Nach Erkrankungen unter der Woche sind Sebastian Brenner und Co-Spielertrainer Jannik Nagel fraglich. Da die A-Junioren-Regionalliga schon Winterpause macht, kann Fischer auf U19-Spieler zurückgreifen, zum Beispiel auf einen Ersatzkeeper.