Schwimmen
Hugo-Ball-Gymnasium Pirmasens vielleicht doch zum Landesfinale?
Beim Regionalentscheid in Kaiserslautern belegten die Schülerinnen vom Fahrschen Wald bei der U18 (Jahrgang 2009 und jünger) den zweiten Platz hinter dem Europa-Gymnasium Wörth – und deutlich vor dem Leibniz-Gymnasium Pirmasens. „Normal kommt nur der Erste zum Landesfinale“, weiß Sportlehrerin Birgit Hohlweg, „aber wenn es so knapp war, wurde in der Vergangenheit auch mal der Zweite noch eingeladen.“ Und der Rückstand ihrer Schützlinge auf Wörth betrug insgesamt nur 22 Sekunden.
Vor dem letzten Wettkampf, der 8x50-Meter-Lagenstaffel, hatten die Pirmasenserinnen noch geführt. Über 50 Meter Rücken gelang ihnen gar ein Doppel-Erfolg: Amelie Gieser, bei den Wassersportfreunden Zweibrücken aktiv, siegte in 35,7 Sekunden vor Teamkollegin Xenia Ursu (43,9). Leonie Gieser schlug über 50 Meter Schmetterling mit neun Sekunden Vorsprung als Erste an, über 50 Meter Brust wurde sie knapp geschlagene Zweite vor Liese-Lotte Aulfinger. Leonie Gieser hatte sich in diesen beiden Disziplinen und zwei weiteren Strecken im Vorjahr für die deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin qualifiziert. Die Jüngste im Team, Marie Deisroth (Jahrgang 2015), war über 50 Meter Freistil mit ihrem vierten Platz beste Pirmasenserin. Bei der 4x50-Meter-Lagenstaffel und der 8x50-Meter-Freistilstaffel wurde das Ball-Gymnasium Zweiter.
Besondere Wettbewerbe
Das nach den Worten von Lehrerin Hohlweg „sehr ersatzgeschwächte“ U14-Mädchenteam (Jahrgang 2013 und jünger) belegte beim Regionalentscheid den sechsten Platz unter sieben Schulen. In dieser Altersklasse waren koordinativ anspruchsvolle Staffel-Wettbewerbe wie 6x25 Meter Kraul-Beine oder Rücken-Beine, 6x25 Meter Koordination, davon drei in Rückenlage Altdeutsch und drei Brust-Arm- und Kraul-Bein-Bewegungen. Dazu kamen 4x25 Meter Brust und 6x25 Meter Kraul. Den Abschluss bildete das Zehn-Minuten-Ausdauerschwimmen, bei dem es galt, möglichst viele Bahnen zu absolvieren. Sechs Schwimmerinnen aus Pirmasens schafften 43-mal 50 Meter; halbe Bahnen wurden nicht mitgezählt.