Pirmasens „Headsinfarkt“ will es wissen
KAISERSLAUTERN/WESELBERG. Am Freitag, 15., und Samstag, 16. Juli, trifft sich die internationale Headis-Szene zur Weltmeisterschaft am Geburtsort dieses auch Kopfballtischtennis genannten Sports. Im Kaiserslauterer Schwimmbad Waschmühle erfand der Weselberger René Wegner 2006 das Spiel mit dem Kopf, dem Ball und der Tischtennisplatte.
Jetzt, zehn Jahre und einige TV-Auftritte („Schlag den Raab“) später, wartet der Sport auf die Krönung seines elften Weltmeisters. Cornelius Döll alias „Headsinfarkt“ aus Köln, Titelverteidiger und amtierender Europameister, wird dabei als heißer Kandidat für den erneuten Gewinn der Weltmeisterschaft gehandelt. Bei den Frauen strebt die ebenfalls aus Köln stammende Susan Meinel alias „Red hot Chili Headers missing Pepper!“ die Verteidigung ihrer Krone an. Insgesamt über 150 Kopfball-Tischtennisspieler werden „in de Wesch“ zunächst in einer Gruppenphase gegeneinander antreten (Samstag, 15. Juli, 17 Uhr). An Tag zwei (16. Juli, 11 Uhr) duellieren sich die Qualifikanten in einer K.-o.-Phase. Gegen 19.30 Uhr sollen dann der neue Weltmeister und die neue Weltmeisterin gefunden sein. „Die Spieler sind geradezu stolz, hier an der WM teilnehmen zu können. Übrigens kann absolut jeder an der Qualifikation zur WM teilnehmen. Es reicht, am Freitag ab 17 Uhr vorbeizukommen“, berichtet Wegner. Turnierteilnehmer können kostenlos auf der Freibadwiese zelten. Besonderheit: Ab dem Viertelfinale wird nur noch an ein bis zwei Platten gespielt, so dass möglichst viele Zuschauer alle Endspiele verfolgen und die Sportler anfeuern können. Kontakt Weitere Infos unter headis.com/de/turniere/ headis-weltmeisterschaft/ |astx/Archivfoto: view