Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Hauensteinerinnen müssen neue Wege finden, Tore zu erzielen

So bejubelte der TVH am Wochenende den Sieg beim Vorbereitungsturnier in Quierschied: (hintere Reihe von links) Trainer Björn St
So bejubelte der TVH am Wochenende den Sieg beim Vorbereitungsturnier in Quierschied: (hintere Reihe von links) Trainer Björn Stoll, Kirstin Brill, Sina Siegel, Luisa Seibel, Samira Bärmann und Claudia Wolfer sowie (vorne von links) Laura Fuchs, Susie Dausch und Annkatrin Stretz.

Der TV Hauenstein, der nach Auflösung der Spielgemeinschaft mit der TS Rodalben wieder eigenständig agiert, muss in der neuen Saison mit einem deutlich kleineren Kader auskommen. Was erwartet Trainer Björn Stoll?

Nur noch zehn Teams spielen ab 16. September in der Frauenhandball-Pfalzliga. „Wir müssen schauen, dass wir am Ende zwei, drei Mannschaften hinter uns lassen“, sagt Trainer Björn Stoll zum Saisonziel Ligaverbleib. Gleich im ersten Spiel am Samstag, 23. September, erwartet der TVH in der Wasgauhalle die HSG Dudenhofen/Schifferstadt, für den 47-jährigen Coach der Titelfavorit in diesem Jahr. Die VTV Mundenheim II, den TuS Heiligenstein und die HSG Landau/Land erwartet er ebenfalls wieder auf den vorderen Rängen. Die drei Aufsteiger seien Wundertüten. Ebenso wie die neugebildete FSG Kaiserslautern, die sich nun aus den beiden sportlichen Absteigern der Vorsaison, HSG Kaiserslautern und TuS Dansenberg, zusammensetzt, und die durch den Rückzug des TV Thaleischweiler den freien Platz in der Pfalzliga bekam.

Brill ersetzt Top-Torschützin Seibel auf Außen

Ein Rückzug aus der Pfalzliga stand beim TVH nie zur Debatte. Es herrschte nach der überraschenden Aufkündigung der Zusammenarbeit seitens der TSR eine Jetzt-erst-recht-Stimmung, berichtet Stoll vom Trainingsauftakt in Hauenstein Anfang Juli. Jetzt gelte es aber nur noch, nach vorne zu schauen, um die eigenen Ziele auch zu erreichen. Der Höhfröschener muss auf einige Talente, die er bereits erfolgreich integriert hatte, nun ebenso verzichten wie auf Annalena Seibel, die Top-Torschützin, die jetzt für Oberligist SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam aufläuft. „Deshalb müssen wir neue Wege finden, um Tore zu erzielen. Der Weg über die erste Welle wird nicht mehr so funktionieren, da Annalena nicht zu ersetzen ist. Aber dann muss es eben über die zweite oder dritte Welle klappen.“ Erste Ansätze in Testspielen stimmten den Trainer zuversichtlich. Prunkstück soll die Abwehr bleiben.

Er kann auf elf Feldspielerinnen bauen. Dazu kommt mit Luisa Seibel eine Torfrau. Sollte sie ausfallen, müsste Susie Dausch einspringen – oder Miriam Mainka, die Schwester von Kristin Brill, die ihrerseits die Position von Annalena Seibel auf Linksaußen übernimmt. Sowohl Mainka als auch Claudia Wolfer trainierten schon vorige Saison mit, gehörten aber dem Spieltagskader noch nicht an. Brill ist seit den letzten Rundenspielen wieder dabei, nachdem sie zuvor lange pausiert hatte.

DER KADER

Tor: Luisa Seibel (im Notfall Susie Dausch oder Miriam Mainka)

Rückraum: Lena Seibel, Laura Fuchs, Susie Dausch, Sina Siegel

Außen: Naomi Ferkah, Kirstin Brill, Claudia Wolfer

Kreis: Kareen Ehrlich, Annkatrin Stretz, Samira Bärmann, Miriam Mainka.

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