Pirmasens
Handball: Michael Blank coacht beim TV Dahn derzeit gleich drei Mannschaften
Die beiden letztgenannten Jobs will der in der Baubranche tätige Blank über diese Saison hinaus behalten. Bei der Trainersuche für die Männermannschaft sei er keine Option. Er habe aber Kontakte mit potenziellen Kandidaten für die neue Runde, die aber noch die Entwicklung abwarten wollten, bevor sie eine Zusage geben.
Kellerduell am Samstag
Die Entwicklung deutet im Moment klar auf A-Klasse-Handball in der Wasgaustadt im Spieljahr 2020/21 hin. Nur wenn das Kellerduell am Samstag (20 Uhr) im Dahner Schulzentrum gegen den Tabellenvorletzten HSG Lingenfeld/Schwegenheim gewonnen wird, hat Schlusslicht Dahn, das noch für mindestens vier Wochen auf den verletzten Kreisläufer Duncan Leidner verzichten muss, noch eine Chance, in der Verbandsliga zu bleiben.
Nach der deutlichen Niederlage in Dansenberg hofft Blank, dass sich das Team, das von ihm seit dem Rücktritt von Christoph Bachmann im Spätjahr 2019 interimsweise mit betreut wird, wieder auf seine Stärken besinnt, „sonst ist die A-Klasse wohl nicht mehr zu umgehen“.
So tief wie lange nicht mehr
So tief spielten die Dahner seit dem Jahrtausendwechsel nicht mehr, wie Blank anmerkt. Und damals sei die A-Klasse noch mit der heutigen Verbandsliga vergleichbar gewesen, weil erst danach die Pfalzliga neu eingeführt worden sei.
Dass diese Situation sein junges Team am Samstag belasten wird, glaubt der 55-Jährige, der die Dahner Männer einst 19 Jahre lang gecoacht hatte, nicht: „Die Jungs sind da zu unbedarft. Die Mannschaft kennt zwar die Situation, aber da macht sich keiner Gedanken um so etwas, zumal ein Abstieg auch kein Weltuntergangsszenario wäre.“
„Sehr viel Entwicklungspotenzial“
Blank geht davon aus, dass die Mannschaft, in der „sehr viel Entwicklungspotenzial“ stecke, auch nächste Saison kaum verändert aufläuft: „Dann gilt es die Situation so anzunehmen, wie sie ist. Dass es in der A-Klasse nicht automatisch leichter wird, zeigt ja auch das Beispiel Thaleischweiler. Dort hat man auch etwas gebraucht, um wieder dahin zu kommen, wo man jetzt ist.“