Pirmasens
Handball: FSG Hauenstein/Rodalben muss sich neuen Trainer suchen
Der knappe 21:20 (13:11)-Sieg der FSG Hauenstein/Rodalben beim TuS Kaiserslautern-Dansenberg war am Sonntag nur eine Randnotiz. Denn nach Spielschluss erklärte FSG-Trainer Kevin Hauck, dass er sein Amt im Sommer abgeben werde.
Dies überrascht aus zwei Gründen: Erstens ist Hauck mit dem Team klar auf Aufstiegskurs, hat der Mannschaft eine Handschrift verpasst. Zweitens ist Hauck der Lebensgefährte von Torfrau und Wortführerin Susie Dausch, die sich schon bei Haucks Verpflichtung für den Linksaußen und Top-Torschützen des Männer-Pfalzligisten TS Rodalben stark gemacht hatte.
Hauck wird Spieler bei VTZ
„Der Grund ist mein Wechsel als Spieler nach Zweibrücken zur VTZ Saarpfalz“, erklärt Hauck, der dort noch mal höherklassig spielen möchte. „Für die Trainertätigkeit fehlt mir dann einfach die Zeit. Wir trainieren dort dreimal wöchentlich. Außerdem können dann die Spieltermine nicht mehr aufeinander abgestimmt werden“, führte er weiter aus.
Selbst auf Nachfolgersuche
Die Suche nach einem Nachfolger habe er bereits selbst gestartet: „Ich habe mich in der Männermannschaft umgehört. Es gibt auch Interessenten, aber letztlich ist das die Sache der FSG-Vereinsverantwortlichen.“
Das Spiel im Kaiserslauterer Vorort schien zunächst eine klare Angelegenheit für die Südwestpfälzerinnen zu werden. Nach gutem Start führte die FSG mit 7:2 (10.). Doch dann schlichen sich Fehler in der Abwehr ein. Dansenberg arbeitete sich bis zum Seitenwechsel wieder auf Schlagdistanz heran.
Zehn Siebenmeter gegen FSG
„Die Dansenbergerinnen haben in der zweiten Hälfte auch klasse gekämpft. Wir dagegen waren sehr oft zu passiv oder zu spät dran in der Verteidigung“, analysierte Hauck die spannende Partie. Die Folge seien zahlreiche Strafwürfe und Zeitstrafen gegen sein Team gewesen. So blieb die Begegnung bis zum Ende offen, aber stets mit Vorteilen für die FSG.
„Letztlich war es ein glücklicher Erfolg, denn ein Unentschieden wäre sicher das gerechtere Ergebnis gewesen“, meinte Hauck, der sein Team in der Schlussphase mit mehr Cleverness ausgestattet sah.
SO SPIELTEN SIE
FSG Hauenstein/Rodalben: Dausch, Luisa Seibel - Lena Seibel (4/2), Siegel (1), Schwarz (4) - Brill (3), Annalena Seibel (7) - Stretz (2); Ferkah, Wilke, Bärmann, Neufeld, von Gilgenheimb
Spielfilm: 2:2 (4.), 2:7 (10.), 7:9 (20.), 9:12 (28.), 11:13 (Halbzeit), 14:15 (35.), 16:19 (43.), 20:20 (53.), 20:21 (Ende) - Siebenmeter: 10/8 - 4/2 – Zeitstrafen: 2 - 4 - Zuschauer: 45 - Schiedsrichter: Werner (HSG Kaiserslautern).