Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Handball: FSG Hauenstein/Rodalben bestreitet „Endspiel“ um Verbandsliga-Meisterschaft

Ringen um den Ball: Hinspielszene mit (von links) FSG-Leistungsträgerin Laura Schwarz, den Landauerinnen Laura Keßler und Olga R
Ringen um den Ball: Hinspielszene mit (von links) FSG-Leistungsträgerin Laura Schwarz, den Landauerinnen Laura Keßler und Olga Roth sowie (im Hintergrund) Anna Fecht. Archivfoto: Seebald

Die FSG Hauenstein/Rodalben kehrt am Sonntag in die Halle zurück, in der sie im Dezember den Frauenhandball-Verbandspokal gewann. Auch diesmal geht es im Landauer Schulzentrum Ost um viel Prestige, denn ab 16.10 Uhr geht es gegen die HSG Landau/Land in einer Art Endspiel um die Vorentscheidung im Verbandsliga-Titelrennen.

Sollten die Landauerinnen siegen, wäre für sie die Meisterschaft Formsache. Die FSG könnte mit einem Erfolg nach Minuspunkten gleichziehen. Die HSG hat derzeit ein Spiel mehr ausgetragen. Gelänge ein Sieg mit drei oder mehr Toren Differenz wäre der direkte Vergleich beider Teams nach der 26:28-Hinspielniederlage noch gewonnen, was in der Endabrechnung bei Punktegleichstand das entscheidende Kriterium wäre.

„Das ist das Ziel in diesem Spiel“, sagte FSG-Trainer Kevin Hauck schon vergangene Woche klipp und klar: „Die Meisterschaft wäre ein Bonus, den wir uns erarbeiten wollen. Aber die Runde bietet für beide Teams noch Stolpersteine. Für mich hat es daher noch keinen echten Finalcharakter.“ Mit Lena Seibel rechnet Hauck wieder in seinem Kader, hinter der erkrankten Julia Neufeld hat er noch ein Fragezeichen notiert.

Susie Dausch ist die Nummer eins

Nachdem Luisa Seibel vergangene Woche stark hielt, stellt sich auch die Frage nach der Besetzung im FSG-Tor, die Hauck klar beantwortet: „Susie Dausch hat in dieser Runde immer angefangen, und wir waren damit erfolgreich. Und daran hat sie einen großen Anteil. Wir werden auf unsere eingespielte Startformation setzen.“

Hauck lobt aber Torfrau Seibel, die sich mannschaftsdienlich in die Rolle der Nummer zwei füge und keine Ansprüche stelle. „Ich hätte sie im einen oder anderen Spiel auch früher bringen müssen, aber daran sieht man, dass ich selbst auch noch keine große Trainererfahrung habe. In jedem Fall ist es gut zu wissen, dass ich noch eine starke Torfrau habe, falls Susie einen schlechten Tag hat.“

„Keine Übermannschaft“

Zur HSG Landau/Land merkt Hauck an: „Das ist ein starkes Team, jedoch keine Übermannschaft. Im Pokal haben wir sie geschlagen, in der Liga verloren, weil wir nach der Pause zu statisch agierten.“

x