Meine Radtour (Teil 3)
Gumberts Genießerstrecke auf dem Mountainbike
Rolf Gumbert hat sich für eine Runde entschieden, die ausschließlich durch den Wald im Wasgau und zu den besten Aussichtspunkten südöstlich von Lemberg führt. „Eine Genießerstrecke“, sagt Gumbert, „technisch ist sie auch für jeden fahrbar.“ Natürlich startet seine Runde in der Wasgaugemeinde – und zwar am Laubbrunnen des Sportgeländes. Mit Blick auf Lemberg geht es direkt am Parkplatz los und zwar am Anfang des Parkplatzes am Sandsteinfelsen hoch und nach etwa 15 Metern links der Wegmarkierung 7 folgend auf dem Waldweg zur Schutzhütte. An dieser vorbei mündet der Weg später (nach 1,7 Kilometern) in den Hohlweg, der mit dem Roten Dreieck markiert ist. Kurz darauf biegt Gumbert scharf links ab auf den Weg Nummer 6 Richtung Keimskreuz. Von dort folgt Gumbert der Markierung Gelber Kreis Richtung Drei Buchen, biegt aber vor Erreichen des Waldhauses am höchsten Punkt nach links auf die MTB-Route 18 ein (km 4,6).
Am Stephanshof vorbei
Nun geht es bergab nach Glashütte. Am Dorfbrunnen geht es auf der anderen Straßenseite weiter, aber immer noch der MTB-Route 18 folgend, am Stephanshof vorbei und dann immer ansteigend Richtung Wanderhütte Hohe List. Diese steuert man aber noch nicht direkt an, sondern fährt die MTB-Route 18 weiter bis zur Kuppe (km 13,4), auf der man den gegenüberliegenden etwas steilen, aber kurzen Anstieg hochfährt.
Oben angekommen biegt man rechts ab Richtung Parkplatz Hohe List. Vor dem abfallenden Hohlweg muss Gumbert auf einen unscheinbaren Pfad links einbiegen. Nach 200 Metern biegt er in der Kurve scharf links ab und folgt dem Weg mit dem Grünen Kreuz, macht dann aber noch einen Abstecher zum Krappenfelsen. „Dort hat man eine wirklich tolle Aussicht. Man kann sich hinsetzen und einfach genießen“, schwärmt Gumbert von den landschaftlichen Reizen seiner Runde.
Verweilen am Zigeunerfelsen
Nach der kurzen Pause geht es zunächst zurück auf den Weg mit dem Grünen Kreuz, der nun zum Wanderheim Hohe List (km 15,9) hinaufführt. Dort nimmt er den Weg rechts (Grün-Blauer Balken), der den Mountainbiker direkt zum nächsten Höhepunkt im Streckenverlauf führt: den Zigeunerfelsen. „Da hat man auch eine Sitzgelegenheit zum Verweilen“, empfiehlt Gumbert hier einen zweiten Stopp. Die Fahrt geht dann weiter Richtung Eicherthal mit der Wandermarkierung Grün-Blauer Balken, an der Waldlichtung muss sich der Mountainbiker links halten (km 20).
Weiter führt die Route zum Melkerplätzer Weiher auf einem breiten Schotterweg bergab. Ab dem Melkerplätzer Weiher ist der Weg befestigt und führt direkt zur Straßenkreuzung Salzwoog/Glashütte/Lemberg (km 26,9), dem tiefsten Punkt der Strecke. Dort fährt der Radsportler auf dem Radweg nach links Richtung Lemberg, überquert die nach Lemberg führende Straße 400 Meter später und fährt zur Klosterbrunnhütte. Der Weg mit dem Gelben Balken führt dann zurück nach Lemberg.
Einmal um den Rabenfelsen
Am Friedhof (km 30,5) empfiehlt Gumbert noch die „Zusatzschleife“ scharf rechts auf den Vogellehrpfad, der entgegen des Uhrzeigersinns einmal um den Rabenfelsen, Wegmarkierung 6, herumführt und in die Landgrafenstraße mündet. „Wer möchte, kann auch noch den Abstecher zur Burg machen und dann über die Landgrafen-, Berg-, Glashütter- und Laubbrunnenstraße zurück zum Ausgangspunkt fahren“, sagt der erfahrene Mountainbiker.
Ein großer Vorteil sei, dass man nur zweimal eine Straße überqueren müsse – und die seien sehr verkehrsarm. „Daher ist sie völlig gefahrlos zu meistern“, meint er abschließend.
Tour-Zusammenfassung
- Länge: 34,5 km
- Profil: etwas anspruchsvoll
- Höhenmeter: etwa 600
- Belag: 85 Prozent unbefestigter Waldweg, 15 Prozent Asphalt (davon 12 Prozent Radwege, die restlichen Straßen sind nur sehr wenig befahren).