Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: Viel Lob für Neu-Hinterweidenthaler David Schneider

Talent auf der linken Außenbahn: David Schneider, hier mit dem Steinbacher Danny Schulz (rechts).
Talent auf der linken Außenbahn: David Schneider, hier mit dem Steinbacher Danny Schulz (rechts). Foto: Seebald

Ein Musterbeispiel für einen gelungenen Sprung vom Jugend- in den Herrenfußball liefert der für den SV Hinterweidenthal spielende Rodalber David Schneider.

Wie für die gesamte Hinterweidenthaler Mannschaft läuft es auch für den zu Saisonbeginn von den Verbandsliga-A-Junioren des SC Hauenstein gekommenen Schneider sehr gut. Der Angreifer war in allen bisherigen elf Bezirksliga-Saisonspielen im Einsatz und erzielte dabei vier Treffer für den Tabellenzweiten. In Hauenstein meist als Sturmspitze eingesetzt, ist Schneider in Hinterweidenthal auf die linke Außenbahn gerückt. „Mittlerweile ist mir das sogar lieber“, sagt der 19-Jährige, der seit dem Wintersemester Grundschulpädagogik mit den Schwerpunkten Mathematik und Sport in Landau studiert.

Wichtige Tore erzielt

Sein Trainer Denis Jung ist voll des Lobes über seinen neuen Offensivspieler. „Er ist sehr gut am Ball und verfügt über eine gute Grundschnelligkeit. Er ist stark in Eins-gegen-eins-Situationen und spielt den Ball gut in die Tiefe“, zählt Jung Schneiders Vorzüge auf. Zudem habe er sich sehr gut ins Team eingefügt, wichtige Tore erzielt und mache ständig Fortschritte.

Schneider, der bis ins D-Jugend-Alter beim SV 85 Münchweiler spielte, ehe er für sechs Jahre zum SC Hauenstein wechselte, gefällt es ausgezeichnet bei seinem neuen Verein. „Es herrscht hier eine sehr gute Kameradschaft. Ich habe auch bereits in der zweiten Mannschaft ausgeholfen, wenn Not am Mann war“, erzählt der junge Fußballer.

Hartnäckiger Ex-Jugendtrainer

Letztlich war es sein ehemaliger Jugendtrainer beim SCH und jetzige Schriftführer in Hinterweidenthal, Axel Werner, der ihn zum SVH lotste. „Immer wenn wir uns getroffen haben, hat er gesagt, dass er mich nach Hinterweidenthal holt, sobald ich aktiv spiele. Trainer Jung und Co-Trainer Daniel Tretter haben sich dann auch sehr um mich bemüht“, berichtet Schneider. In Hauenstein sei der Herren-Landesligakader sehr groß, und er wollte unbedingt spielen. Schneider: „Die Einsatzzeiten hier sind super.“

Ein Heimsieg am Sonntag (Anstoß: 15.15 Uhr) gegen den auf Rang vier liegenden FV Rockenhausen wäre ungemein wichtig, um den Anschluss an Spitzenreiter TuS Steinbach nicht zu verlieren.

Werners dritter Kreuzbandriss

Allerdings trübt ein Wermutstropfen die Hinterweidenthaler Euphorie. Innenverteidiger Lukas Werner, zuletzt als zentraler Mann in der Dreierkette überragend, zog sich beim jüngsten Auswärtsspiel in Kirchheimbolanden einen Kreuzbandriss zu und wird lange Zeit nicht mehr spielen können. „Der endgültige MRT-Befund steht zwar noch aus, aber zwei Ärzte haben bereits gesagt, dass das Kreuzband gerissen ist. Das ist schon sein dritter“, berichtet Trainer Jung. Werner habe zuletzt wie ein Fels in der Abwehr gestanden und sei für Hinterweidenthal kaum zu ersetzen.

„Das ist ein Riesenverlust für uns“, sagt auch Mitspieler Schneider. Coach Jung merkt an: „Wir müssen das im Kollektiv ausgleichen.“ Sein Team hat mit erst sechs Gegentreffern die mit großem Abstand beste Defensivbilanz der Bezirksliga Westpfalz.

WEITERE BEZIRKSLIGASPIELE

Eine ungewöhnliche Anstoßzeit (Samstag, 19 Uhr) hat die Partie SV Nanzdietschweiler gegen SC Weselberg. An der Saalstadter Straße steigt ein Kellerduell: Der Drittletzte, der SV Herschberg, erwartet am Sonntag um 15 Uhr Schlusslicht ASV Winnweiler.

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