Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: Ludwigswinkler ärgern sich über TuS/DJK Pirmasens

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LUDWIGSWINKEL. Gewaltig geärgert hat sich Christian Heimsott, der sportliche Leiter der Sportvereinigung Ludwigswinkel, über die öffentliche Darstellung der 0:18-Niederlage seiner mit nur sieben Mann angetretenen C-Klasse-Fußballer gegen den TuS/DJK Pirmasens.

„Wir wollten das Spiel eigentlich verlegen, haben mehrere Ersatztermine angeboten. Die Pirmasenser haben aber abgelehnt, weil sie zu viele Schichtarbeiter hätten“, berichtet Heimsott. „Das war eine schlechte Ausrede“, schlug Jens Keller, der mit Andreas Junik Ludwigswinkels Trainerduo bildet, in die gleiche Kerbe. Zudem sehen sie einen deutlichen Fehltritt in Sachen Fairplay, da „die TuS“ zu Beginn mit elf gegen sieben spielte. Heimsott: „Das war sportlich nicht fair. Muss ein Aufstiegskandidat so gegen uns antreten? Die hätten auch mit sieben Spielern gegen uns gewonnen.“

„Die haben versucht, uns zu blamieren. Die sind mit allem, was sie hatten, auf uns losgerannt, haben sich über uns lustig gemacht“, fügt Keller wütend an. Von den sieben Ludwigswinkler Spielern erlitt nach Kellers Worten einer nach zehn Minuten eine Zerrung. Zudem habe ein 64-Jähriger, Hans-Jürgen Flickinger, Libero gespielt, und im Tor habe ein Feldspieler gestanden.

So richtig wurmte die „Winkler“ aber, dass sich die Pirmasenser auch in sozialen Medien gerühmt hätten, weil sie nach der 3:0-Führung zwei Spieler vom Feld nahmen und nur noch mit neun Mann gegen sieben Ludwigswinkler spielten. „Die werden überall als fairer Verein dargestellt. Das war unsportlich“, ärgert sich Heimsott, der früher selbst für den TuS/DJK am Ball war. Keller: „Selbst der Schiedsrichter hatte Mitleid mit uns und hat uns Respekt gezollt.“

Der Blick geht in Ludwigswinkel trotzdem nach vorne. Nachdem beim 0:18 zwei gesperrte und vier verletzte Spieler plus Urlauber fehlten, wird das Trainerduo Keller/Junik zur Partie am Sonntag (13 Uhr) beim SV Lemberg II wieder eine Mannschaft in üblicher Stärke aufs Feld schicken. „Bei uns geht es ums Überleben. Es kann sein, dass wir die Saison mit null Punkten beenden. Aber vielleicht ist gegen die Mannschaften von unten doch irgendwo ein Punkt drin“, sagt Heimsott, der schon die Planungen für die kommende Spielrunde vorantreibt.

DAS C-KLASSE-PROGRAMM

C-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West: SC Winterbach – FC Höheischweiler, TSG Mittelbach-Hengstbach – SVN Zweibrücken (beide Freitag, 19 Uhr), SG Wallhalben/Mittelbrunn II – SV Martinshöhe II (Samstag, 16 Uhr), TuS Maßweiler II – TuS Rimschweiler (Sonntag, 13 Uhr), FC Hengsberg – SG Hornbach-Althornbach II, TuS Wattweiler – SG Knopp/Wiesbach II, FC Kleinsteinhausen – SG Thaleischweiler-Fröschen II, MTV Pirmasens – SV Großsteinhausen II, SG Pirmasens – SV Battweiler II (alle Sonntag, 15 Uhr)

C-Klasse Pirmasens/Zweibrücken Ost: FV Münchweiler II – SG Bruchweiler (Sonntag, 12.45 Uhr), SV Lemberg II – SpVgg Ludwigswinkel, TuS Winzeln II – FC Fischbach II (beide Sonntag, 13 Uhr), SG ASV Glashütte/SG Eppenbrunn II – SV Rodalben (Sonntag, 13.15 Uhr), TuS Rumbach – SG Clausen/Donsieders, SV Erlenbrunn – SV RW Pirmasens, TuS/DJK Pirmasens – PSV Pirmasens (alle Sonntag, 15 Uhr), SG Kröppen/Vinningen – SG Heltersberg/Geiselberg II (Sonntag, 16 Uhr)

C-Klasse Südpfalz West: TSV Wilgartswiesen – Sportfreunde Dierbach II (Samstag, 16.30 Uhr).

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