Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: Kim-Dan Schenk, Hinterweidenthals „Goalgetter aus dem Hinterhalt“

Torgefährlich: Kim-Dan Schenk (in Blau), hier mit Mounir Rabahi von der SG Eppenbrunn. Foto: Seebald
Torgefährlich: Kim-Dan Schenk (in Blau), hier mit Mounir Rabahi von der SG Eppenbrunn.

Sein Trainer Denis Jung nennt ihn „den Goalgetter aus dem Hinterhalt“. Kim-Dan Schenk (28) ist Abwehrspieler, aber manchmal auch Stürmer – und das mit großem Erfolg. Peter Seibel sprach mit dem Kapitän des Bezirksligisten SV Hinterweidenthal.

Herr Schenk, vergangene Saison liefen Sie wahlweise in der Abwehr oder im Angriff auf und erzielten 28 Treffer. Was ist denn nun Ihre angestammte Position?
Eigentlich bin ich Innenverteidiger. Aber eine angestammte Position gibt es so nicht: Ich spiele da, wo es fehlt. Da Angreifer Dominic Wafzig in der letzten Winterpause nach München verzogen ist und uns damit fehlte, bin ich fest in den Sturm gerückt.

Sie haben auch diese Saison in vier Spielen viermal getroffen. Wie kommt es zu dieser Torgefährlichkeit?
Vor dem Tor bin ich ziemlich kaltschnäuzig. Ich habe ein ganz gutes Kopfballspiel. Deshalb treffe ich öfters nach Ecken und Freistößen. Zudem bin ich für die Strafstöße zuständig.

Welche Position ist Ihnen denn lieber?
Ich bin natürlich gerne im Sturm. Aber ich spiele dort, wo der Trainer mich hinstellt und wo mich die Mannschaft braucht.

Der SV Hinterweidenthal hat mit Felix Burkhard vor der Saison einen gelernten Torjäger dazu bekommen. Eigentlich könnten Sie doch jetzt wieder in die Abwehr?
Ja, die letzten Spiele habe ich wieder in der Abwehr gemacht. Das ist gar kein Problem, das passt, da Felix natürlich ein sehr guter Fußballer ist. Und ich denke, in der Defensive sind wir auch gut aufgestellt.

Sie spielen im neunten Jahr wieder für Hinterweidenthal und sind Kapitän und Leistungsträger. Gab es nie den Wunsch oder die Gelegenheit, den Verein zu wechseln?
Gelegenheiten gab es. Aber daran habe ich nie einen Gedanken verschwendet. Nach meiner Zeit beim FK Pirmasens stand bei mir der Beruf im Fokus. Viel mehr Zeitaufwand als hier in Hinterweidenthal ist kaum drin.

Ihre Mannschaft kommt so langsam auf Touren, ist jetzt mit sieben Punkten Dritter. Was ist drin in diesem Jahr?
Vor der Runde haben wir gesagt, dass wir so lange wie möglich unter den ersten fünf spielen wollen. Anfangs hatten wir einige verletzte Spieler und auch in Schopp nicht gut gespielt. Gegner Winnweiler kam da zur rechten Zeit. Ich denke, dass der Knoten zuletzt geplatzt ist.

Zur Person: Kim-Dan Schenk

Der seit knapp zwei Monaten verheiratete Kim-Dan Schenk wohnt mit seiner Frau Lisa in Hinterweidenthal. Dort arbeitet der ausgebildete Metallbaumeister auch im Familienbetrieb. Schenks Großvater gründete die Firma, der Schenks Vater aktuell als Geschäftsführer vorsteht. Bis einschließlich zur C-Jugend spielte Schenk in Hinterweidenthal. Seine B- und A-Jugendzeit absolvierte er beim FK Pirmasens. Nach einem halben Jahr ohne Einsatz im Herren-Oberligakader des FKP kehrte der heute 28-Jährige zu seinem Heimatverein zurück.

DAS BEZIRKSLIGA-PROGRAMM

Bereits am Freitag um 19.30 Uhr muss der noch punktlose SC Weselberg bei der SG Kirchheimbolanden/Orbis antreten. Einen Tag später empfängt der SV Herschberg Aufsteiger TSG Trippstadt (Anstoß: 16 Uhr). Am Sonntag, 15.15 Uhr, erwartet der SV Hinterweidenthal den SV Nanz-Dietschweiler.

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