Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: FK Pirmasens und Trainer Patrick Fischer in „keiner einfachen Situation“

Das Saar-Pfalz-Derby ist immer ein Zuschauermagnet, in der Saison 2017/18 (Szenenfoto) kamen 4000 Fußballfreunde ins Waldstadion
Das Saar-Pfalz-Derby ist immer ein Zuschauermagnet, in der Saison 2017/18 (Szenenfoto) kamen 4000 Fußballfreunde ins Waldstadion: von links Konstantinos Neofytos (Nr. 28, damals Homburg, jetzt FKP), Sascha Hammann, Patrick Dulleck, Salif Cissé und David Becker. Foto: Hamm

Die uninspirierte Vorstellung am Dienstag im Pokalderby beim SC Hauenstein lässt nicht darauf schließen, dass der FK Pirmasens im zehnten Regionalliga-Saisonspiel am Freitag (19 Uhr) beim FC Homburg den ersten Sieg einfahren kann. Außerdem fallen zwei fest eingeplante Spieler aus.

Wer am Dienstagabend auf den Zuschauerrängen im Wasgaustadion Kommentare von FKP-Anhängern aufschnappte oder im Internet das FKP-Fanforum verfolgte, wird wenig Gutes über den seit Saisonbeginn amtierenden Trainer Patrick Fischer gehört haben. Zu schwach war die Vorstellung beim 1:0-Sieg bei den drei Klassen tiefer spielenden Hauensteinern, zu deprimierend ist der Blick auf die Tabelle, in der nach neun Spielen der Rückstand auf den ersten möglichen Nichtabstiegsplatz schon sieben Punkte beträgt. Fischer spricht von „keiner einfachen Situation“, es gelte „eng zusammenzustehen“. Er wisse, dass sein Team in Hauenstein „nicht gut ausgesehen“ habe. Allerdings habe es „der Gegner auch gut gemacht“.

Eigentlich wollte er heute Abend im Waldstadion mit Sven Sellentin als Rechtsaußen und Marco Steil als Abwehrchef spielen. Doch Sellentin erlitt bei seinem Kurzeinsatz in Hauenstein einen kleinen Faserriss im hinteren Oberschenkel, und der am Mittwoch problemlos mittrainierende Steil musste wegen einer neuerlichen heftigen allergischen Reaktion erneut ins Krankenhaus. Damit bleibt’s beim Innenverteidiger-Duo Grieß/Zimmer. Sascha Hammann, Philipp Schuck und Dennis Krob dürften in die Startelf zurückkehren. Dennis Chessa wird wieder einen offensiveren Part einnehmen. Außenangreifer Felix Bürger ist laut Fischer nach Verletzungspause „eine Option für 20 bis 25 Minuten“.

„Auf ein schönes Flutlichtspiel mit Derby-Charakter“ freut sich Joti Stamatopoulos, der Co-Trainer des FC Homburg. Der Vertreter des erkälteten Cheftrainers Jürgen Luginger muss auf die verletzten Maurice Springfeld, Kevin Maek, Tim Wöhrle und Daniel Di Gregorio verzichten. „Wir haben den FKP dreimal beobachtet“, berichtet Stamatopoulos und fügt hinzu: „Die Tabelle spiegelt sein Leistungspotenzial nicht wider. Wir müssen vor allem bei Standardsituationen die großen Kerle vom FKP aus dem Spiel nehmen.“ Ansonsten hat sich der FCH vorgenommen, seine beiden jüngsten Auswärtssiege bei der SV Elversberg und bei der TSG Hoffenheim II durch einen Dreier daheim gegen Pirmasens zu „vergolden“, wie Stamatopoulos sagt. Immerhin ist der FCH auf Platz fünf vorgerückt – mit sechs Punkten Rückstand auf Primus Saarbrücken.

x