Wir über uns Frische RHEINPFALZ-Geschichten aus einem Gebäude mit Geschichte

Zahlreiche Gäste waren der Einladung der RHEINPFALZ-Mediengruppe zur Einweihung der neuen Räume im Rheinberger gefolgt.
Zahlreiche Gäste waren der Einladung der RHEINPFALZ-Mediengruppe zur Einweihung der neuen Räume im Rheinberger gefolgt.

Seit Beginn des Jahres sind alle Unternehmen der RHEINPFALZ-Mediengruppe im Rheinberger in neuen Räumen auf einer Etage vereint. Das wurde jetzt gefeiert.

Ein bisschen riecht es in manchen Büros noch nach Farbe, auch wenn der Umzug der Pirmasenser Lokalredaktion der RHEINPFALZ in die neuen Räume im Rheinberger schon ein paar Wochen zurückliegt. „Wir wollen die neuen Räume füllen: mit Ideen, mit Diskussionen und mit der Freiheit, Dinge auch mal anders zu denken“, sagte Redaktionsleiter Andreas Ganter am Montag bei der offiziellen Indienststellung der neuen Räumlichkeiten. „Ich wünsche mir, dass diese Räume der richtige Ort werden: für gute Geschichten, kluge Gedanken und auch für die kleinen Momente zwischendurch, die den Arbeitsalltag lebendig machen“, ergänzte er.

Redaktionsleiter Andreas Ganter, der stellvertretende Chefredakteur der RHEINPFALZ, Wolfgang Kreilinger, und Oberbürgermeister M
Redaktionsleiter Andreas Ganter, der stellvertretende Chefredakteur der RHEINPFALZ, Wolfgang Kreilinger, und Oberbürgermeister Markus Zwick (von links) sprachen Grußworte zur Einweihung.

Die Umzugskartons sind längst ausgepackt, die Redaktion ist in den neuen Räumen angekommen. Im Erdgeschoss der ehemals größten Schuhfabrik Europas hat sich die RHEINPFALZ-Mediengruppe neu eingerichtet. Dort, wo bis vor Kurzem noch die Pirmasenser Zeitung war, finden sich jetzt die Redaktion, die Tochterfirma Süwe, die das Wochenblatt herausgibt, und das Mediawerk Südwest, das sich um die Werbevermarktung kümmert.

An den Stehtischen wurden angeregte Gespräche geführt.
An den Stehtischen wurden angeregte Gespräche geführt.

„Dass die Pirmasenser Rundschau der RHEINPFALZ und die Pirmasenser Zeitung einmal in den gleichen Räumen entstehen, war vor 40 Jahren noch unvorstellbar“, erinnerte Wolfgang Kreilinger, stellvertretender Chefredakteur der RHEINPFALZ, an die Vergangenheit. Seit 1995 seien beide Zeitungen unter einem Konzerndach, „jetzt rücken wir noch mehr zusammen“, betonte er angesichts des vollzogenen Umzugs. „Wir wollen die Tradition der beiden Häuser am Leben halten. Dieser verantwortungsvollen Aufgabe sind wir uns bewusst“, betonte er. Journalismus sei nicht einfacher geworden, er bleibe aber extrem wichtig für die Demokratie, ergänzte er, „auch deshalb rücken wir zusammen. Wir wollen diese Demokratie bewahren“.

Fünf Jahre arbeitete Wolfgang Kreilinger (links) als stellvertrender Leiter der Lokalredaktion in Pirmasens. In dieser Zeit war
Fünf Jahre arbeitete Wolfgang Kreilinger (links) als stellvertrender Leiter der Lokalredaktion in Pirmasens. In dieser Zeit war Bernhard Matheis (Mitte) Oberbürgermeister, Gerhard Hussong vertrat auch damals die SPD im Stadtrat.

Kreilinger erinnerte daran, dass in der Blütezeit der Schuhproduktion 2500 Menschen im Rheinberger arbeiteten. Die RHEINPFALZ-Mediengruppe beschäftigt aktuell rund 20 Mitarbeiter am Standort Pirmasens.

„Was eine Redaktion ausmacht, sind nicht die Wände oder die Möbel, sondern die Menschen, die hier arbeiten“, sagte Ganter mit Blick auf die Redaktion. Deren Mitglieder seien neugierig, kritisch, manchmal hartnäckig und hätten immer den Anspruch, „die Welt ein kleines bisschen verständlicher zu machen“.

Die Gäste schauten sich die einzelnen Redaktionsbüros an.
Die Gäste schauten sich die einzelnen Redaktionsbüros an.

Oberbürgermeister Markus Zwick betonte die Bedeutung der freien Presse als „unverzichtbarer Pfeiler der Demokratie“. Die beiden Zeitungen seien im Alltag der Südwestpfälzer präsent, „sie liegen auf dem Küchentisch, im Wohnzimmer, wir sind damit groß geworden“, sagte er. Die Tageszeitung sei „wichtig für die Meinungsbildung. Mir ist bewusst, dass Presse auch Kontrolle ausübt, das ist gut und richtig so“, ergänzte Zwick. Der OB erinnerte daran, dass die RHEINPFALZ damals, als es um die Entwicklung des Rheinbergers ging, „mit an einem Strang gezogen“ habe, Partner der ersten Stunde gewesen sei. Zwick zeigte sich zuversichtlich, „dass hier gute Geschichten entwickelt werden“.

Die Ruhe vor dem Empfang: ein Blick in den leeren Flur.
Die Ruhe vor dem Empfang: ein Blick in den leeren Flur.
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