Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Frauen-Verbandsliga: Der ziemlich späte Saisonstart der TS Rodalben

TSR-Trainer Timo Steinbach steht mit seiner Mannschaft vor der ersten Standortbestimmung.
TSR-Trainer Timo Steinbach steht mit seiner Mannschaft vor der ersten Standortbestimmung.

Die Handballerinnen der TS Rodalben stehen vor ihrer ersten Partie in der Verbandsliga. Der Bezirksligameister erwartet am Sonntag um 16 Uhr die wSG Rheinauen.

Drei Wochen später als die meisten Ligakonkurrenten steigt die Mannschaft von TSR-Trainer Timo Steinbach in die Runde ein. Grund dafür ist die Verlegung der Auftaktpartie bei der HSG Eckbachtal. Wer nun denkt, die Rodalber Frauen hätten wie die Herren und die A-Juniorinnen der Turnerschaft personelle Probleme, der irrt. „Wir haben so viele Studentinnen in unseren Reihen, und an diesem Tag waren alleine fünf davon auf einer Exkursion“, klärt der 40-jährige Übungsleiter auf, der nach eigenen Aussagen mit viel Respekt, aber auch Vorfreude an die Herausforderung Verbandsliga geht.

Kein normaler Aufsteiger

Die TS Rodalben ist kein normaler Aufsteiger. Nach dem Austritt aus der Spielgemeinschaft mit dem TV Hauenstein, der eigenständig in der Pfalzliga blieb, sicherte sich die TSR auf Anhieb den Meistertitel in der Bezirksliga und das noch ohne Punktverlust. Dazu stellten die Rodalberinnen den besten Angriff und die beste Abwehr. Steinbach gibt dabei für die neue Runde als Ziel keinen Tabellenplatz aus. Der Verein wolle weiter den eingeschlagenen Weg gehen und die Spielphilosophie weiterentwickeln. So sollen alle Spielerinnen ihre nötigen Anteile bekommen, dazu weitere ganz junge Akteurinnen herangeführt werden. „Wir werden um jeden Punkt kämpfen. Wenn wir richtig fokussiert sind und alles geben, werden viele Gegner Probleme gegen uns bekommen“, sagt Steinbach.

Bei der Frage, wen der Industriekaufmann am Sonntag und in Zukunft auf die Platte schickt, hat er die Qual der Wahl. Zwar hätte es vor Rundenbeginn eine Kaderzusammenstellung fürs erste und zweite Frauenteam gegeben, doch diese sei nicht in Stein gemeißelt. Nach oben, aber auch nach unten gehe, so der Coach, immer etwas. Wegen der langen Vorbereitung, die laut Steinbach nicht gerade das Nonplusultra gewesen sei, sei die Partie gegen die schon 4:2 Punkte aufweisende Spielgemeinschaft aus Waldsee und Neuhofen eine erste Standortbestimmung.

WEITERE SPIELE

Frauen-Oberliga: TuS Heiligenstein - TV Hauenstein (Sonntag, 16 Uhr)

Frauen-Verbandsliga: HSG Landau/Land - TV Thaleischweiler (Samstag, 17 Uhr, Sporthalle Ost in Landau)

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