Pirmasens
Fragen und Antworten: Was kosten in Pirmasens die Mietwohnungen?
Wie kommen die Ergebnisse zustande?
Haus und Grund befragte schriftlich 1983 private Vermieter mit insgesamt 5770 Wohnungen in Pirmasens, Lübeck, Osnabrück, Gelsenkirchen, Düsseldorf, Magdeburg, Kassel, Tübingen und München. Die Auswahl erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Institut Empirica, um ein möglichst gutes Abbild des deutschen Wohnungsmarktes zu erhalten. Der RHEINPFALZ liegen die spezifischen Daten für Pirmasens vor.
Wie hoch sind die Mietkosten in Pirmasens?
Die Nettokaltmiete pro Quadratmeter in Mehrfamilienhäusern wird von Haus und Grund mit durchschnittlich 4,29 Euro beziffert. Zum Vergleich: Bei der städtischen Wohnbaugesellschaft Bauhilfe liegt sie bei 4,05 Euro. Im Bundesschnitt hat Haus und Grund jedoch ganz andere Preise ermittelt: 8,56 Euro fallen hier als Nettokaltmiete pro Quadratmeter für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern an.
Wie lange wohnen Pirmasenser in einer Mietwohnung?
Die durchschnittliche Mietdauer beträgt in Pirmasens der Befragung zufolge 10,4 Jahre. Deutlich mehr als im Bundesschnitt. Dort wohnen Mieter privater Wohnungen 8,9 Jahre in ihrer Wohnung.
Wie verhält es sich in Pirmasens mit Mieterhöhungen?
In rund drei Viertel der erfassten Mietverhältnisse gab es im Mietzeitraum überhaupt keine Mieterhöhung. Durchschnittlich wurde in Pirmasens seit acht Jahren keine Mieterhöhung ausgesprochen. In gut einem Viertel der Fälle gab es seit mehr als zehn Jahren keine Mieterhöhung mehr – das geschieht in Pirmasens oftmals ausschließlich bei einem Mieterwechsel.
Warum investieren Vermieter nicht in ihre Immobilien?
Die privaten Vermieter nennen vor allem ihr hohes Alter und mangelnde staatliche Förderungen als Grund, warum sie nicht (mehr) in ihre Immobilien investieren. Aber immerhin in mehr als der Hälfte der Wohnungen wurde in den vergangenen zehn Jahren die Heizung modernisiert.
Welche Rolle spielen regenerative Energien bei Mietwohnungen?
In jeder zehnten vermieteten Wohnung der Haus-und-Grund-Mitglieder werden regenerative Energien genutzt. Vor allem Sonnenenergie, etwa in Form von Photovoltaikanlagen spielt eine große Rolle. Gleichwohl ist Gas in zwei Dritteln der Wohnungen der hauptsächliche Energieträger bei der Wärmeversorgung.