Pirmasens Flick will unbedingt ins Framas-Stadion

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«TRULBEN/HAUENSTEIN.»Ab 19 Uhr wird heute im Match SV Hochstellerhof gegen TV/SC Hauenstein II der erste Finalist im Fußball-Kreispokal ermittelt. Morgen Abend suchen dann der SVN Zweibrücken und der SV Battweiler den Endspielgegner.

„Ich will unbedingt ins Endspiel“, betont Hauensteins Trainer Wolfgang Flickt. Da in der A-Klasse der direkte Wiederaufstieg in die Bezirksliga angesichts eines Rückstands von elf Punkten auf den Tabellenzweiten Contwig wohl nicht mehr zu realisieren sein dürfte (Contwig hat allerdings zwei Spiele mehr ausgetragen), ist der Pokal fast zur Hauptsache geworden. „Ich fordere in dem Spiel von jedem Spieler seine Topleistung“, verdeutlicht Flick seinen Ehrgeiz, das Finale am Gründonnerstag (18. April) im Framas-Stadion zu erreichen, und fügt hinzu: „Mir ist es egal, ob ich Vierter oder Sechster werde, aber den Pokal will ich holen.“ Vor zehn Tagen hat er sich bereits Hochstellerhof bei dessen 4:1-Erfolg in Ruppertsweiler angeschaut und erkannt: „Da ist alles top beim Hoggschdel.“ Flick bestellte seine Spieler für gestern Abend noch mal zu einem Training ein. „Ich wollte sie unbedingt vor dem Spiel noch einmal sehen, zumal unser Spiel am Sonntag ausgefallen ist und wir seit drei Wochen kein Spiel mehr bestritten haben“, erläutert der frühere Regionalligastürmer. Auf dem Weg ins Halbfinale hat Hauenstein beim FC Rodalben (3:1) und bei B-Klasse-Tabellenführer FV Münchweiler (3:0) gewonnen, dann A-Klasse-Titelkandidat FK Petersberg mit 2:1 besiegt. Der PSV Pirmasens trat gegen Hauenstein nicht an. Hochstellerhof setzte sich jeweils mit 3:0 in den Derbys beim Hilster SV und gegen den B-West-Zweiten SV Bottenbach durch, räumte dann die A-Klasse-Teams der SpVgg Waldfischbach/Burgalben (3:0) und des SV Ruhbank (4:2 nach Verlängerung) aus dem Weg. In der B-Klasse Ost liegen die Blau-Weißen mit 39 Punkten aus 18 Partien auf Position zwei. „Priorität hat die Meisterschaft, aber natürlich wollen wir auch im Pokal das Endspiel erreichen“, sagt SVH-Vorsitzender Michael Roos. Die Form stimme, wie die beiden Siege in 2019 beim FC Ruppertsweiler und zuletzt beim FC Merzalben (5:3) belegen würden. Vor zehn Jahren hat Hochstellerhof zuletzt das Halbfinale im Kreispokal erreicht und scheiterte damals just am TV Hauenstein. Roos: „Auch wenn wir Heimvorteil haben und unser nicht gerade als sehr gut bespielbar geltender Platz für Gäste gewöhnungsbedürftig ist, sind die Hauensteiner ob ihrer Zugehörigkeit zur A-Klasse leicht favorisiert.“

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