Pirmasens FKP pachtet MTV-Sportheim

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Der FK Pirmasens hat wieder ein Klubheim. Ab 1. April pachtet der FKP das Sportheim von Husterhöh-Nachbar MTV. Die Gaststätte wird den Namen „Sportlerklause Husterhöhe“ tragen und beiden Vereinen als Klubheim dienen. Zudem zeichnet sich ab, dass FKP und MTV auch beim Bau eines Kunstrasens gemeinsame Sache machen.

Der MTV hatte einen neuen Wirt für seine Gaststätte gesucht, da der jetzige Pächter zum Monatsende aufhört. Dem FKP fehlte seit dem Umzug von der Zweibrücker Straße in den 2004 eingeweihten Sportpark Husterhöhe ein Klubheim. Also fragte der FKP an, und beide Parteien wurden sich nach, so FKP-Präsident Karsten Volberg, „sehr angenehmen und freundschaftlichen Gesprächen mit den Verantwortlichen des MTV“ schnell einig. Volberg: „Mit der neuen Lösung ist beiden Vereinen geholfen.“ Da die Suche nach einem Koch noch nicht erfolgreich war, werde die Sportlerklause „in einer Übergangsphase von drei bis vier Wochen lediglich zum Spiel- und Trainingsbetrieb geöffnet“ sein und „neben Getränken eine kleine Vesperkarte anbieten“. Die Kooperation der beiden Nachbarvereine soll künftig auch in anderen Bereichen fortgesetzt werden. „Ich hoffe, dass wir das Thema Kunstrasen wieder aufleben lassen“, sagt Volberg. 2013 hatten bereits Vertreter beider Vereine und der Stadt konkret über eine Umwandlung des kaum genutzten MTV-Hartplatzes in einen Kunstrasen für beide Vereine gesprochen, doch die Verhandlungen gerieten ins Stocken. Volberg: „Die Stadt würde das gerne forcieren.“ Der FKP kann derzeit zwei Naturrasenplätze und einen Kunstrasen im Sportpark Husterhöhe nutzen, wünscht sich aber für seine insgesamt 14 Mannschaften (zwei Herren- und zwölf Nachwuchsteams) insbesondere in den kälteren Monaten einen zusätzlichen Kunstrasen. „Der Untergrund des Hartplatzes ist gut, die Drainage ist bereits vorhanden. Daher würde ein Kunstrasen hier nur 200.000 bis 250.000 Euro anstelle der andernorts erforderlichen 400.000 Euro kosten“, schätzt Volberg. Sollte das Projekt realisiert werden, „würde der Platz weiter im Besitz des MTV bleiben, und die Ansprüche des FKP wären in einem Nutzungsvertrag über 20 oder 30 Jahre geregelt“. Ein Auge hat Volberg indes auf das unweit des MTV-Hartplatzes gelegene Sportfeld der US-Army geworfen: „Die ziehen ja 2017 ab ...“ (peb)

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