Fußball
FKP II kassiert gegen Zeiskam wieder fünf Tore
Zeiskam führte zur Halbzeit schon mit 3:0 und das auch in dieser Höhe verdient. Nico Nagel eröffnete in der 18. Minute den Torreigen und war in Minute 25 auf besondere Weise erneut erfolgreich: FKP-Torwart Maximilian Cölsch ließ sich mit dem Abspiel lange Zeit und schoss dann den anrauschenden Nagel an – 2:0. In der 38. Minute schloss der sehr aktive TB-Rechtsverteidiger Marvin Benefo einen seiner zahlreichen Flankenläufe überlegt zum 3:0 ab.
Körpersprache gefällt Ludy nicht
Der nur zuschauende Spielertrainer der FKP-Reserve, Christopher Ludy, ging mit seiner Mannschaft zur Pause hart ins Gericht. „Wir waren individuell nicht auf dem Platz und als Mannschaft schon gar nicht. Der Körpersprache nach hat man nach dem ersten Gegentor schon gemeint, wir wären 0:4 hinten“, sagte Ludy.
Zu Beginn der zweiten Hälfte machte es den Eindruck, als ob sich die Gastgeber in Sicherheit wiegen. Der bis dahin nahezu beschäftigungslose Torwart Kai Anschütz parierte einen Schuss aus 20 Metern, aber den Abpraller verwandelte der zur Pause eingewechselte Edison Shala. Pirmasens blieb am Drücker: In der 55. Minute tauchte Maurice Schnell frei vor Anschütz auf und entschied sich für einen Heber, der jedoch in den Händen des Torwarts landete.
„Hochverdient verloren“
Zeiskam steigerte sich danach wieder. Der kurz zuvor eingewechselte Jonah Laboard entschied die Partie mit einem Flachschuss zum 4:1. Simon Stubenrauch ließ mit einem Sonntagsschuss das 5:1 folgen, bevor der Pirmasenser Roman Schäfer den Schlusspunkt setzte.
„Natürlich haben wir hochverdient verloren. Trotzdem kommen wir gut in die zweite Hälfte, und jeder hat gesehen, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Vielleicht wäre mit einem zweiten Tor noch was gegangen“, zog Ludy sein Fazit. Zeiskams Coach Jannick Immel zeigte sich mit der ersten Hälfte zufrieden: „Da haben wir es richtig gut gemacht. Dass dann so der Schlendrian reinkommt, darf nicht passieren.“
SO SPIELTEN SIE
FK Pirmasens II: Cölsch - Sesay, Stuppy, Volberg, Dahler (83. Skelchy) - Lennart Vogt, Jubileum (46. Hauk), Skorski, Schäfer (83. Lautenschläger) - Schnell (73. Zaara), Scoular-Stajic (46. Shala).