FUSSBALL
FK Pirmasens: Tom Dahler, der umgeschulte Hermersberger
Seit der U14 trägt der kantige Abwehrspieler das FKP-Trikot. In diesem Sommer wechselte Dahler aus der A-Jugend zu den Herren, wo er gleich eine feste Größe der in der Verbandsliga spielenden zweiten Mannschaft wurde. „Herrenfußball ist schon ein Unterschied. Aber mir ist die Umstellung nicht so schwergefallen, da ich seit der letzten Winterpause schon oft mit der ersten Mannschaft trainiert habe“, berichtet der Abiturient, der demnächst eventuell ein Studium der Sportwissenschaft aufnehmen wird. Einmal stand Dahler auch im Kader des damaligen Regionalligateams. Zum Einsatz kam er in der Partie gegen die U23 des Bundesligisten TSG Hoffenheim allerdings nicht.
Außen mehr Spaß
Eigentlich ist Dahler gelernter Innenverteidiger. Vor einem halben Jahr wurde er allerdings zum Außenverteidiger „umgeschult“ und wird meist auf der linken Abwehrseite eingesetzt. „Mittlerweile macht mir diese Position mehr Spaß. So kann ich mich häufiger nach vorne einbringen“, erklärt Dahler.
Am vergangenen Wochenende war der Hermersberger mit seinem Team spielfrei. Davor beendete die Mannschaft von Trainer Christopher Ludy eine Durststrecke von fünf sieglosen Begegnungen mit einem 2:1-Auswärtserfolg bei Aufsteiger TSG Bretzenheim. „In den Spielen davor hat uns die Präzision gefehlt, und in den Zweikämpfen waren wir nicht präsent genug. Ich bin aber überzeugt, dass wir die Qualität haben, uns von den Abstiegsrängen fernzuhalten“, sagt Dahler, wohlwissend, dass der Abstand in der Tabelle nach vorne, aber auch nach hinten nicht allzu groß ist.
„Harte Nummer“
Nach der Partie in Bretzenheim folgen zwei weitere Auseinandersetzungen mit Liga-Neulingen. Am Sonntag (Anstoß: 15.30 Uhr) muss die junge zweite FKP-Mannschaft am Donnersberg beim TuS Steinbach antreten, bevor eine Woche später zu Hause das Derby gegen den SV Hermersberg ansteht. Dem 3:1-Erfolg gegen Steinbach in einem Testspiel vor Saisonbeginn misst Dahler keine große Bedeutung zu: „Das wird ganz klar eine harte Nummer werden. Ich bin aber überzeugt, dass wir stark genug sind, dort zu gewinnen. Wir wollen die Optimalausbeute von sechs Punkten aus den nächsten beiden Spielen.“
Ziel: Erstmannschaftsspieler
Dass die Verbandsligamannschaft regelmäßig durch Akteure aus dem Oberligakader unterstützt wird, sieht Dahler positiv. „Natürlich ist man enttäuscht, wenn man selbst deshalb vielleicht nicht spielt. Aber die helfen uns ja weiter, und jeder versteht, wenn jemand aus der ersten Mannschaft Spielpraxis braucht. Oft bestreiten diese Spieler auch gar kein ganzes Spiel, sodass noch andere zum Einsatz kommen“, bekräftigt Dahler. Sein eigenes Ziel es natürlich, einmal selbst zur ersten Garnitur zu gehören. Aufs Oberliga-Mannschaftsfoto durfte er zu Saisonbeginn schon mal ...