Fußball
FC Hengsberg: Trainer-Rücktritt nach nur einem Spiel
FC Hengsberg: Mini-Amtszeit eines Spielertrainer-Duos
Eine kürzere Trainer-Amtszeit als die von Nino Decker und Florian Bandner beim FC Hengsberg ist kaum möglich. Am 6. Februar gab der FCH bekannt, dass seine beiden bisherigen Spieler nach dem Rücktritt von Peter Zipf als Coach des Pirmasenser Vorortvereins in dessen Fußstapfen getreten sind. Das C-Klasse-Match am Sonntag, 1. März, beim FC Dahn war für die ambitioniert in die Saison gestarteten Hengsberger das erste mit dem neuen Trainerduo – und auch das letzte, denn nach der Partie erklärten sie unisono ihren Rücktritt.
Bei der 1:3-Niederlage habe sich die Mannschaft, die ohne ihre Trainer als Führungsspieler auf dem Rasen auskommen musste, weil sich Bandner vor knapp zwei Wochen einen Kreuzbandriss zugezogen hatte und Decker angeschlagen war, „total undiszipliniert“ verhalten, wie Bandner sagte. Die Spieler hätten „überhaupt nicht auf das gehört“, was die Trainer zu ihnen gesagt hatten. Jeder habe „gemacht, was er wollte“, kritisiert Bandner seine Ex-Schützlinge. Dies habe bereits Ex-Coach Peter Zipf so gesehen.
Und wie bei Zipf ließ die Trainingsbeteiligung sehr zu wünschen übrig, nannte Bandner einen weiteren Grund für den Blitz-Rücktritt. Wie geht es nun weiter? „Mitte der Woche weiß ich mehr“, sagte am Sonntagabend FCH-Vorsitzender Lukas Reinhard.
Rodalben gegen Rumbach: Drei Platzverweise
Gleich drei Platzverweise gab es in der B-Klasse Ost im Spiel FC Rodalben II gegen TuS Rumbach. Zunächst sah der Rodalber Dennis Hartmann in der 75. Spielminute nach einer Rangelei und einer Kopf-an-Kopf-Situation „Knallrot“, wie der mitkickende Rodalber Spielleiter Manuel Kölsch berichtet. Nur sechs Minuten später zeigte der Schiedsrichter Rumbachs Kapitän Justin Tügge nach einer „Schubserei“, so Kölsch, ebenfalls die Rote Karte. Wiederholtes Foulspiel lautete dann das Vergehen von Rumbachs Paul Langenberger. Die Konsequenz: Gelb-Rot (85.). Rodalbens Reserve gewann schließlich mit 2:0 und hatte beim Schlusspfiff mit neun Feldspielern immerhin noch einen mehr auf dem Rasen als Rumbach.
SV Lemberg: Trainer-Freude nach Eishockey-Resultat
Ein Blitzstart, hervorragend gelöste „situative Pressingsituationen“ und „wunderbar herausgespielte Treffer“ führten laut Trainer Fabian Rösinger zu einem spektakulären 7:4-Erfolg seines SV Lemberg bei der SG Rieschweiler II. Es war ein gelungener Sonntag für den SV Lemberg, der in der A-Klasse sein bereits siebtes von insgesamt neun Auswärtsspielen in dieser Saison gewann.
Nach nur drei Minuten führte Lemberg durch Treffer von Alexander Bäcker, der in der kommenden Saison für die neu gegründete Eintracht Pirmasens am Ball sein wird, und Julian Koch mit 2:0. Die Reserve von Landesligist Rieschweiler, die nach Ansicht ihres Spielertrainers Daniel Preuß „über 90 Minuten nicht die schlechtere Mannschaft gewesen“ sei, schaffte den Anschlusstreffer. Doch dann ging es wieder blitzschnell. Nach drei Lemberger Toren in der 38., 42. und 43. Minute stand es 5:1 für den SVL. „Wir haben so gut wie noch nie in dieser Saison auswärts gespielt“, schwärmte Rösinger.
Richtig sauer war indes Preuß: „Die Leistung spiegelt die Vorbereitung nach der Winterpause wider. In Testspielen gegen Contwig (8), Großsteinhausen (6) und Stambach (5) haben wir viele Gegentore kassiert. Unsere Fehlerquote in der Defensive war zu hoch“, führte Preuß aus und warnte: „Vor zwei Jahren waren wir in der gleichen Situation und sind dann abgestiegen. “