Pirmasens Familienbetriebe profitieren

Im vergangenen Jahr haben sich die deutschen Agrarminister auf die künftige Verteilung der EU-Mittel für Direktzahlungen an Landwirte geeinigt. Kleinere Betriebe bekommen künftig mehr Geld, was gerade für die Südwestpfalz ein Fortschritt sei, wie der hiesige Vorsitzende des Bauernverbandes, Uwe Bißbort, meint. Und auch die Biobauern sind mit dem neuen Fördersystem zufrieden.
Konkret geht es um die Betriebsprämie, die bisher unabhängig von der Größe des Betriebs in Rheinland-Pfalz 294 Euro pro Hektar und Jahr betrug. Gerade Bundesländer mit industriellen Agrarbetrieben in den neuen Bundesländern zahlten bisher beispielsweise in Sachsen 359 Euro pro Hektar. Geknüpft war die Prämie bereits an Auflagen im Bereich des Umweltschutzes. Das wurde mit dem neuen Verteilschlüssel noch weiter ausgedehnt. Im Detail wird jetzt nicht mehr mit der Gießkanne gleichmäßig verteilt, sondern es gibt eine Basisprämie, die in ganz Deutschland gleich ist: 173 Euro pro Hektar. Dazu kommt eine