Pirmasens Für FKP und SCH ist im Viertelfinale Schluss

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Weder Fußball-Regionalligist FK Pirmasens noch der Oberligist SC Hauenstein spielten beim Haco-Cup des FC Noswendel Wadern eine Rolle. Beide Teams scheiterten am Mittwoch bereits im Viertelfinale. Der Siegerpokal und damit ein 2000-Euro-Scheck ging allerdings doch in die Pfalz. Oberligist SV Morlautern entschied das Finale mit 3:2 gegen den SpVgg Quierschied Saarlandliga für sich.

Die Quierschieder hatten im Viertelfinale die Hauensteiner Truppe von Peter Rubeck mit 9:8 nach Verlängerung rausgekegelt. In dieser torreichen Partie stand es durch Treffer von Marcel Bormeth, Niklas Kupper (2), Kai Schacker, Kristof Scherpf (2) und Christian Ochs nach den regulären 15 Minuten 7:7. Lukas Hartlieb konnte in der Verlängerung die zwischenzeitliche 8:7-Führung der Quierschieder ausgleichen, doch noch in der Schlussminute gelang dem Saarligisten schließlich der 9:8-Siegtreffer. „Das Ausscheiden war völlig unnötig und mysteriös“, kommentierte Hauensteins Trainer Peter Rubeck den Turnierverlauf. Insbesondere deshalb, weil es nach jedem sechsten Foul einen Zehn-Meter-Strafstoß für das Gegenüber gab. „Daran sind wir letztlich gescheitert“, so der Trainer, der mit dem engagierten Auftreten seiner jungen Mannschaft zufrieden war. Am Ende habe auch die Cleverness gefehlt. Mit weit weniger Toren kam für „die Klub“ ebenfalls im Viertelfinale das frühzeitige Aus. Zwar konnte Patrick Freyer, mit neun Treffern zweitbester Pirmasenser Torschütze nach Can Özer (zehn Tore), im Match gegen den Verbandsligisten VfB Theley einen 0:2-Rückstand bis zur 13. Minute ausgleichen. Doch das reichte am Ende nicht, weil die Saarländer noch in der gleichen Minute den Siegtreffer erzielen konnten. Es war die zweite Niederlage der aus A-Junioren, Oberliga- und Regionalliga-Team zusammengewürfelte Mannschaft des FKP. Die musste sich in der Zwischenrunde mit 3:4 dem SC Hauenstein geschlagen geben. Hauenstein führte 1:0 (Christof Seibel), 3:1 (Hartlieb und Ochs) sowie 4:2 (Kupper). Özer und Kai Merk schafften jeweils nur noch den Anschlusstreffer. Dementsprechend enttäuscht war FKP-Trainer Peter Tretter über das Abschneiden seines Teams. „Wir hatten nicht die Präsenz gehabt. Und nur mit Hacke, Spitze kann man eben nicht bestehen“, ärgerte sich der FKP-Trainer über den zu laxen Auftritt seiner Schützlinge. Das bereits im Viertelfinale Schluss war, habe aber auch daran gelegen, so Tretter, dass der aus A-Junioren, Oberliga- und Regionalliga-Team zusammengestellten Mannschaft das Spielverständnis untereinander gefehlt habe. Nichts Neues gibt er derweil bei der Personalie eines neuen Verteidigers. „Wir werden uns nach dem Jahreswechsel zusammensetzen, analysieren und dann gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen“, sagte Peter Tretter mit Blick auf die Personalplanung der Pirmasenser. So spielten Sie FK Pirmasens: Daniel Kamphues – Salif Cissé, Yannick Osee, Yannick Grieß, Tobias Dreyer, Dennis Krob, Patrick Freyer, Luigi Canizzo, Can Özer, Kai Merk. SC Hauenstein: Ronny Fahr – Christof Seibel, Kai Schacker, Lukas Hartlieb, Kristof Scherpf, Yannik Haag, Marcel Bormeth, Niklas Kupper, Christian Ochs. |pea

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