Leichtathletik RHEINPFALZ Plus Artikel Extremer Wind beim Sieg der Herschbergerin Christin Hussong in Dresden

Ärgerte sich über die Bedingungen in Dresden: Christin Hussong aus Herschberg.
Ärgerte sich über die Bedingungen in Dresden: Christin Hussong aus Herschberg.

Auch wenn die Weite wenig Freude bereitete: Christin Hussong vom LAZ Zweibrücken hat am Freitagabend den Speerwurf beim Leichtathletik-Abendsportfest in Dresden gewonnen.

„Der Gegenwind war extrem, da hatte man so gut wie keine Chance“, erläuterte die Herschbergerin, wieso ihr bester Versuch im Heinz-Steyer-Stadion nur bei 58,92 Metern landete. Wenn schon die Bäume oberhalb der Zuschauerränge vom Wind ziemlich durchgeschüttelt werden, ist es klar, dass es auch die Asse mit dem 600 Gramm leichten Speer schwer haben.

Über fünf Meter weniger als in Luzern

Die übrigen vier gültigen Versuche der amtierenden Europameisterin landeten bei 56,71, 57,67, 57,76 und 58,71 Metern. Eine Woche zuvor hatte Hussong noch in Luzern bei ihrem ersten Wettkampf nach der Corona-Pause mit 64,10 Metern gesiegt. Hussong: „Es ist natürlich ärgerlich, da ich nach vergangener Woche einen weiteren Schritt machen wollte, aber heute war dies nicht möglich.“

Trotzdem klar vor der Zweitplatzieren

Rang zwei belegte in Dresden die Sechste der U20-Europameisterschaft 2019, Leonie Träger. Die Werferin aus Halle schaffte 55,23 Meter.

Am 8. und 9. August stehen die deutschen Meisterschaften in Braunschweig an. Zuvor wirft Christin Hussong noch am 25. Juli im Zweibrücker Westpfalzstadion beim Himmelsstürmer-Cup.

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