Pirmasens Elle Fanning

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Die kleine Blonde, die zurzeit neben Angelina Jolie in „Maleficent 3D“ Prinzessin Aurora spielt, bekommt in dem Fantasy-Film kaum Raum zur Entfaltung. Doch Elle Fanning hat sich in den letzten Jahren mit einer Handvoll anspruchsvoller Rollen im Charakterfach ganz nach oben gespielt. Dabei stand die 1998 im US-Bundesstaat Georgia geborene Jungschauspielerin zunächst im Schatten ihrer vier Jahre älteren Schwester Dakota. Im Kielwasser ihrer erfolgreichen Schwester, wegen deren Karriere ihre Eltern von Georgia nach Los Angeles gezogen waren, nahm schließlich auch Baby Elle an Castings teil. Auch sie entpuppte sich als äußerst begabt und wurde durch populäre TV-Serien wie „CSI: Miami“, „Doctor House“ und „Criminal Minds“ gereicht. „Irgendwann hieß es dann, du siehst ja aus wie deine Schwester, nur eben jünger. Und dann wurde ich als jüngere Version von Dakota besetzt“, schildert sie ihren Werdegang. In „I am Sam“ trat die Dreijährige als jüngere Dakota-Version erstmals im Kino auf. Größere Rollen hatte sie dann in „Der Kindergarten-Daddy“ mit Eddie Murphy, der John-Irving-Verfilmung „The Door in the Floor“, im Drama „Babel“ und in „Benjamin Button“. Kritiker-Hymnen erntete sie mit Sofia Coppolas Drama „Somewhere“, das auf den Filmfestspielen in Venedig mit den Goldenen Löwen prämiert wurde. Im Abenteuerfilm „Super 8“ spielt sie eine Monsterjägerin, und im britischen Teenie-Drama „Ginger & Rosa“ wurde sie für die Hauptrolle bejubelt und ihre Leistung mit der von Meryl Streep verglichen. Doch man fragt sich angesichts durchgeknallter Ex-Kinderstars wie Miley Cyrus und Lindsay Lohan, wie die knapp 16-Jährige ihr Großwerden vor der Kamera verkraftet. Der Jungstar, der nebenbei die Highschool absolviert, scheint aber von der vernünftigen Sorte. (chy/Foto: DPA)

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