Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Einwohnerstatistik: Es gibt weniger Pirmasenser

Die Bevölkerungszahl in Pirmasens sinkt.
Die Bevölkerungszahl in Pirmasens sinkt.

Nach Jahren eines fast kontinuierlichen Bevölkerungswachstums ist die Einwohnerzahl in Pirmasens 2025 gesunken. Wo das Minus am größten ist.

Die Zeiten wachsender Einwohnerzahlen, wahrscheinlich durch den Zuzug von Flüchtlingen aus Nahost sowie der Ukraine, sind vorbei. 2022 verzeichnete die Stadt noch einen Bevölkerungszuwachs von 653 Menschen (auf 42.285 Einwohner). Im vergangenen Jahr gab es nun einen Rückgang. Die Verwaltung nennt ein Minus von 368 Menschen. Damit sind aktuell 42.270 Einwohner in Pirmasens gemeldet. Der Tiefstand lag bei 41.614 Menschen und wurde 2014 registriert. Den Höchststand gab es 1977 mit 57.000 Einwohnern.

Am meisten verloren hat die Kernstadt – minus 344 Menschen. Von den Vororten musste Winzeln die meisten Federn lassen: 34 Einwohner weniger wurden 2025 im Vergleich zu 2024 gezählt. Die anderen Vororte verloren einen oder fünf Personen. In einigen Bereichen stieg die Einwohnerzahl sogar leicht: in Gersbach um neun Leute, in Windsberg um sieben und in Erlenbrunn um fünf.

In den vergangenen Jahren gab es stets etwa halb so viele Geburten wie Sterbefälle. Die Stadt wuchs also nicht aus ihrem eigenen Bestand heraus, sondern nur durch Zuzüge. Die Zahl der Entbindungen ist nun im Vergleich zu 2022 gesunken. Damals wurden 331 Säuglinge im Krankenhaus geboren, 2025 waren es noch 291. Es starben jedoch auch weniger Pirmasenser: 525 (2022 waren es 624). Das Licht der Welt erblicken übrigens mehr Jungen als Mädchen. Bei den Sterbefällen dreht sich der bisher höhere Männeranteil. Inzwischen versterben mehr Frauen.

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